Lena Heck gewinnt Altonale-Plakatwettbewerb

Meereswesen mit dem Bauch voller Rosen steht für die Altonale 2015

christiane handke, altona

Der Plakatwettbewerb der Altonale17 ist entschieden. Gewonnen hat ihn Lena Heck. Sie ist in der Ausbildung an der Freien Schule für Gestaltung (FSG) in Hamburg. Ihr Plakat unterscheidet sich auf den ersten Blick sehr von den Gewinnerplakaten der vorigen Jahre: eher schwarzweiss als bunt, eher leer als voll... Was stellt es dar? Einen märchenhaft verfremdeten Wal, der in seinem Bauch Rosen spazierenschwimmt.
Ihre Erklärung dazu: „Mein Fischwesen ist eine Verkörperung von verschiedenen Meerestieren, weist zum Beispiel Züge eines Pottwals und eines Anglerfisches auf. Auch die Altonale schafft eine solche Verbindung durch die Kombination aus einem Stadtfest und Kultur. Die Blumen in Form von Rosen stellen das Aufblühen von Altona besonders in der Zeit des Kulturfestivals dar.“ Das kam bei der siebenköpfigen Jury gut an. So meinte Tania Lauenburg, künstlerische Leiterin der Theater Altonale: „Das ist ein Bild um eigene Vorstellungen zu projizieren, nicht so illustrativ ausgestaltet wie die bisherigen altonale Poster. Cooles Motiv!“
121 Illustratoren und Kreative aus Hamburg und zwei aus der diesjährigen Altonale-Partnerstadt Danzig hatten ihre Plakat-ideen eingeschickt. Die drei originellsten werden prämiert. Der
erste Platz ist mit einem Preisgeld von 1.000 Euro, der zweite Platz mit 300 Euro und der dritte Platz mit 200 Euro dotiert. Darüberhinaus wird Lena Hecks Gewinnermotiv bei der altonale17 sowohl als Veranstaltungsplakat als auch in den altonale Programmheften und Flyern als „Erkennungszeichen“ verwendet werden.
Platz 2 eroberte mit einer Darstellung einer skurrilen Unterwasserwelt Timo Zett, Editorial-Designer und Illustrator aus Hamburg. Stephan Storp, ebenfalls Hamburger Illustrator, kam mit seiner abstrakten Darstellung des Altonaer Hafens auf den dritten Platz.
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