„Leider hat das gut geschmeckt“

Es durfte geschmunzelt werden: Ahmet Arslan stand den Nachwuchsreportern der Grundschule Windmühlenstraße im HSV-Stadion Rede und Antwort. (Foto: pr)

Grundschüler aus dem Windmühlenweg interviewten HSV-Fußballprofi Ahmet Arslan: Er kann auch kochen

Von Gaby Pöpleu

Im Interview mit HSV-Profi Ahmet Arslan förderten Nachwuchsreporter der Grundschule Windmühlenweg Erstaunliches zutage: Der Fußballspieler kann kochen und putzen. Extremste Erfahrung: der Auszug von Zuhause. 11 Schüler der dritten und vierten Klassen hatten Gelegenheit zu einem Gespräch im Stadion. Am Ende kam ein sehr professionell wirkender Film heraus.
Ermöglicht hatten das die „Sportexperten“, ein Projekt des Vereins Mottenschau, das über die HSV-Stiftung Hamburger Weg finanziert und von der PR-Agentur Triangel unterstützt wird.

Der Haushalt war keine einfache Sache
Pofi Arslan wirkte angesichts der Kinderreporter gar nicht abgeklärt, durchaus ein wenig nervös, fast schüchtern. Gar nicht zurückhaltend die jungen Interviewer. Sie gingen gleich aufs Ganze: „Du hast doch mit Ronny Marcos in einer WG gewohnt. Wie hat das geklappt, wenn einer von euch eine Freundin mitbringen wollte?“ Da musste Arslan dann doch lachen: „Wir sind manchmal so hereingeplatzt, ein bisschen taktlos, aber wir haben es hinbekommen.“ Sogar das Putzen: „Ronny konnte gar nicht putzen. Ich musste das machen. Wo die Waschmaschine steht, wusste er auch nicht“, erzählt der Lübecker Arslan schmunzelnd – mit sichtlichem Stolz auf die eigene Leistung. „Leider hat das, was ich gekocht habe, dann auch ganz gut geschmeckt, und ich musste das immer wieder machen.“
Freimütig gibt der 21-Jährige zu: „Ich war nicht so gut in der Schule, habe aber irgenwie mein Abi hinbekommen. Aber den Sportunterricht habe ich nie geschwänzt und ich hatte da immer eine Eins.“ Ahmet Arslans extremste Erfahrung? Das war nicht das Bundeligaspiel, sondern die erste eigene Wohnung: Waschen, Aufräumen saubermachen, „zu Anfang fiel mir das ganz schön schwer.“

Schüler stellen auch schwierige Fragen
Die Grundschüler stellten dem Bundeliga-Profi auch schwierige Fragen: „Wo würdest du lieber spielen, in der deutschen oder der türkischen Nationalmannschaft?“ Arslan zögert, „Wenns wirklich mal so kommt, wohl in der türkischen.“ Und bei St. Pauli würde er nur im äußersten Notfall spielen: „Das müsste nicht sein, aber wenn es nur die eine Option gebe, dann vielleicht schon.“
Den abschließenden Schulwissen-Quiz bestand Arslan recht gut: Er konnte auf Anhieb die Wochentage auf Englisch aufsagen und wusste sogar das Geburtsjahr von Martin Luther, nämlich 1483. Der Film mit dem ganzen Interview ist zu sehen unter
www.sportxperten.de/hsv-profi-ahmet-arslan-ein-fussballspieler-der-auch- kochen-kann/
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.