Leben in der Taiga

Für ihr neues Leben in der Taiga hat Karin Haß ihren Job als System-analytikerin in Hamburg aufgegeben. (Foto: pr)

Die Hamburger Autorin Karin Haß zog nach Sibirien.

Von Sabine Deh.
Die Hamburger Autorin Karin Haß lebt seit vielen Jahren in der sibirischen Taiga. Über ihre Erlebnisse dort und die Menschen, die sie in Russland kennenlernte, hat sie ein Buch geschrieben, das sie am Donnerstag, 24. Januar, um 19.30 Uhr im litauischen Res-taurant Teigtasche, Hein-Hoyer-Straße 10, vorstellt.
„Meine Liebe zu Sibirien erwachte bereits 1998 während einer Faltboottour“, verrät Karin Haß mit leuchtenden Augen. Die nächste Russland-Reise folgte erst fünf Jahre später, aber danach war es endgültig um sie geschehen. Der Aufenthalt in dem herrlich gelegenen Dorf Srednjaja Oljokma am gleichnamigen Fluß beeindruckte Karin Haß so nachhaltig, dass sie beschloss, ihren Job als Systemanalytikerin aufzugeben, um künftig drei Jahreszeiten in der Taiga zu verbringen. In ihrer neuen Heimat lernte sie auch ihren Lebensgefährten, den Ewenken Slava Gabyschev, kennen und lieben. Den Großteil des Jahres lebt das Paar in dem 80-Seelen Dorf Srednjaja Oljokma. In der Umgebung gibt es zahlreiche fischreiche Seen. In den Wäldern leben Bären, Elche, Hirsche, Moschustiere und Schneehasen. Dort wachsen auch köstliche Beeren und Pilze. Der nächste Arzt praktiziert allerdings 300 Kilometer entfernt.
Ihre Buchpräsentation reichert Karin Haß mit Filmausschnitten ihres neuen Lebens an. Der Eintritt beträgt acht Euro.
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