Kunst, wo man geht und steht

Gewinner des von der Kulturbehörde gestifteten Altonale Kunstpreises ist das Kollektiv Mehrzweckzwirn mit seiner Ausstellung in der Marktschänke. (Foto: pr)

Die Altonale vom Kunstmarkt bis zum Kunstpreis.

Die Altonale ist ein Straßenfest. Falsch. Es ist ganz anders, aber das wissen auch im 14. Jahr der Altonale noch nicht alle. Richtig: Die Altonale ist ein Kunst- und Kulturfestival von mehreren Wochen Dauer. Ganz Altona bringt in dieser Zeit seine Kreativität und seine Lust an Kunst, Literatur, Musik und Theater zum Ausdruck. Und ganz am Ende gibts ein Straßenfest. Das allerdings ist ein wirklich tolles!
Hier kommen Tipps für Kunstfreunde und die, die es werden wollen. Vor und während der wilden Tage des Straßenfestes gibt es jede Menge Ecken, in denen Kunst zu entdecken ist. Mittwoch, 13. Juni, 19 Uhr: Art Walk mit Angela Holzhauer, Treff vor den Zeise Kinos, Friedensallee 7-9. Kos-ten: fünf Euro. Malworkshop „Frauenbilder“ mit Barbara Rösler in der Galerie KunstNah, Kulturetage, Große Bergstraße 160, Kosten: zwei Euro. Am 14., 19., 21., 26., 28. Juni, jeweils von 13 bis 17 Uhr. Kosten: zwei Euro.
Am Freitag, 15. Juni, wird um 15 Uhr an der Bahrenfelder Straße, Ecke Arnoldstraße der Kunstautomat eröffnet. Was das ist? Hingehen, gucken!
Der Altonale Kunstmarkt - Kunst zum Gucken und Kaufen - erstreckt sich am Sonnabend und am Sonntag von 12 bis 19 Uhr vom Spritzenplatz die ganze Bahrenfelder Straße entlang bis zur Ecke Arnoldstraße.
Heißer Tipp: Die große Rauminstallation von Petra Kilian im Mercado Einkaufszentrum, Ottenser Haupstraße 10. Hängt noch dort bis zum 17. Juni.
„Fukushima“ heißt eine Ausstellung mit verstörenden Bildern des russischen Künstlers Yuri Solovei , die noch bis 17. Juni in der Alfred Schnittke Akademie, Max-Brauer Allee 24, gezeigt werden. Besichtigung nach telefonische Absprache, S 0176 64 24 67 88. Russisches auch im Hafenbahnhof, Große Elbstraße 276: Fotos von Natasha Arsentreva. Eintritt frei.
Eröffnet wird am 15. Juni um 19 Uhr das neue Atelierhaus Breite Straße 70. Ausstellung geöffnet am 16. und 17. Juni ab 14 Uhr.
Das Atelier Arnoldstraße 16 (Hintereingang) bietet eine Performance mit Live-Malerei, Sprache und Musik; am Sonnabend um 15 und 17 Uhr, am Sonntag um 16 Uhr.
Sehr zu empfehlen: die Schaufenstergalerie. In vielen Schaufenstern an Ottenser Straßen stellen 43 Künstler ihre Werke aus. Aus ihrer Mitte wurde der Gewinner des mit 2.000 Euro dotierten Altonale Kunstpreises gewählt. Gewonnen hat den Preis 2012 das Kollektiv Mehrzweck-zwirn, ein „radikaler Handarbeitszirkel“ mit seinem „Straßenumbenennungswahllokal“, zu erleben in der Marktschänke am Ottenser Spritzenplatz.
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