Karl Lagerfeld aus Wachs

„Ironischer Zug um den Mund“: Bildhauerin Saskia Ruth kennt „Lagerfeld“ wie keine Zweite. (Foto: mars)
Hamburg: Panoptikum |

Modezar neu im Panoptikum.

Von Marcus Schmidt.
Da staunen Barack Obama, Robbie Williams und Otto Waalkes nicht schlecht: Modezar Karl Lagerfeld stiehlt ihnen die Schau. Seit vergangener Woche gibt sich sein Wachs-Abbild komplett mit Zopf, Sonnenbrille und Nieten-Handschuhen die Ehre am Spielbudenplatz im ältesten Wachsfigurenkabinett Deutschlands.
Bildhauerin Saskia Ruth hat gemeinsam mit Handwerkern etwa ein Jahr lang an Hamburgs Mode-Ikone gearbeitet: „Ich fand vor allem den Zug um seinen Mund sehr wichtig“. Ironisch und verschmitzt sei der.
Dr. Hayo Faerber, Urenkel des Kabinett-Gründers, zum Wochenblatt: „Es ist immer etwas Besonderes, wenn wir eine neue Figur bekommen.“ Zu Lagerfeld hat er sogar einen persönlichen Bezug: „Wir waren beide auf dem früheren Bismarck-Gymnasium in Eimsbüttel.“ Gefragt habe man den Ex-Blankeneser nicht, ob er in seiner Heimatstadt ausgestellt werden wolle. Faerber erklärt: „Persönlichkeiten, die lange in der Öffentlichkeit stehen, darf man abbilden.“
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