Ikea: Bald ist Richtfest

Bis zur Eröffnung Ende Juni 2014 werden auf der Ikea-Baustelle noch jede Menge Hammerschläge nötig sein.

Auch der Tag der Eröffnung steht schon fest: 30. Juni 2014.

Riesig ist sie. Und laut. An der Ikea-Baustelle auf der großen Bergstraße wird seit zweieinhalb Jahre gebaut, immer montags bis freitags von morgens bis abends. Sonnabends ist ein paar Stunden früher Schluss. Sonntags herrscht Ruhe. Am Donnerstag, 17. Oktober, ist Richtfest. Und der Termin für die Eröffnung ist auch schon festgelegt: 30. Juni 2014.
Für Christian Mollerus, der das neue Ikea-Haus leiten wird, und für Jan Moebus, für den Kundenservice zuständig, ist diese Baustelle die aufregendste der Welt. Sie begleiten nämlich das Wachsen eines Ikea-Hauses, das es so auf der ganzen Welt noch nicht gibt. Oder wie Moebus sagt: „Was wir können, ist grüne Wiese. Das hier lernen wir gerade. Wir haben Ikea neu erfunden.“ „Das hier“ ist das erste Ikea-Haus mitten in der Stadt, mitten in einer Fußgängerzone. Dazu kommen weitere Premieren: Nirgendwo gibt es ein Ikea mit so viel Platz für den Heimlieferungs-Service: 470 Quadratmeter werden dafür zur Verfügung stehen, acht Meter hoch ist der unterirdische Raum.
Bis Ende des Monats soll eine Spedition gefunden werden, die die Lieferungen übernimmt. Drei Unternehmen sind noch im Rennen. Wer für diesen Ikea-Service den Zuschlag bekommt, hat eine große Verantwortung. Nur wenn die Heimlieferungen preiswert zu haben sind und gut funktionieren, gibt es eine Chance, dass das von den Anwohnern befürchtete Verkehrschaos ausbleibt, und die Kunden tatsächlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Einkaufen kommen. Das muss auch sein - denn es gibt hier, oben auf dem Dach, nur 700 Parkplätze.
Ein weiteres Novum: die Anlieferung der Ware. Knapp 60 Meter ist die Rampe lang, die vom Lawaetzweg aus nach unten in den Bauch von Ikea führt. „Das weltweit einzige Ikea-Haus, in dem die Ware unterirdisch angeliefert wird“, erklärt Jan Moebus.
Der Ikea-Haupteingang wird gegenüber der Einmündung Willebrandtstraße liegen, das Erdgeschoss auf einer Länge von 60 Metern wird verglast sein. Ihre Köttbullar können die Ikea-Kunden im ebenfalls total verglasten Restaurant im ersten Obergeschoss an der Ecke zur Altonaer Poststraße mit Blick über die Große Bergstraße essen.
Übrigens: Im Keller des Ikea-Hauses zurückbleiben werden die „Füße“ der fünf – inzwischen nur noch vier – Baukräne, wenn diese auf der Baustelle nicht mehr gebraucht werden. Ikea-Mitarbeiter Jan Moebus: „Es würde viel zu teuer werden, die Kräne ganz und gar aus dem Haus herauszumanövrieren, also werden die untersten Teile einfach ins Fundament einbetoniert.“

Daten und Fakten
Das 48. Ikea-Haus in Deutschland ist das weltweit erstes Ikea-Innenstadthaus in einer Fußgängerzone.
Mit rund 10.000 Quadratmetern ist das Grundstück an der Großen Bergstraße das kleinste, auf dem jemals ein Ikea-Haus gebaut wurde.
Verkaufsfläche: 18.000 Quadratmeter.
Investition: über 80 Millionen Euro
Etagen: neun, Untergeschoss und vier Parkdecks eingeschlossen.
Gebäudehöhe: 32 Meter
Parkplätze: 730
Mitarbeiter: 250
Richtfest: 17. Oktober
Eröffnung: 30. Juni 2014
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