Hühner in der Schule

Neuer Mit“schüler“: Emil (8, li.) und Jakob (7) mit Schulhuhn „Spaghetti“.

Haubachschule hat jetzt eigenes Federvieh.

Von Christopher von Savigny.
Sie spazieren bereits munter gackernd und scharrend durch ihr neues Gehege: die vier jungen Mischlingshennen, die sich die Theodor-Haubach-Schule zugelegt hat. Nach dem Bienenstock auf dem Schulbalkon ist dies die zweite Tierart, mit und von der die Erst- bis Viertklässler lernen dürfen. „Die Klassen kümmern sich abwechselnd um die Pflege und die Versorgung“, erklärt die „Hühnerbeauftragte“ der Schule, Lehrerin Elke Trechow. „Außerdem wird das Thema 'Hühner' im Unterricht behandelt.“
In Eigeninitiative hatten Eltern und Freunde zuvor einen stabilen, großen Stall gebaut – zum Dank sollen sie später mit frischen Frühstückseiern belohnt werden. Der FC St. Pauli steuerte ein Stück Rollrasen bei, vom Altonaer Spar- und Bauverein gab's eine Spende. Seit Anfang Mai hatte die Klasse „Amethyst“ die kleinen Küken unter einer Wärmelampe und mithilfe einer Futtermischung aus Möhren, Quark und Brennnesseln großgezogen. Ein männliches Tier war am Ende leider überzählig und musste weggegeben werden. „Der Hahn ist fort“, sangen die Schüler bei der Einweihung in Anlehnung an ein bekanntes Kinderlied.
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