Hot Stuff – oder: „Du fährst nach Hamburg, ich schwör´s dir!“

Wann? 27.05.2014 20:00 Uhr

Wo? Speicherstadt-Kaffeerösterei, Kehrwieder 5, Altstadt, 20457 Hamburg DE
Hamburg: Speicherstadt-Kaffeerösterei |

Eine eBook Premiere von und mit FRANK GÖHRE, Jan Karsten (CulturBooks, Hamburg) und Live Cover Versionen der Rolling Stones..

Plötzlich beginnt ein ganz anderer Film...

Wir sehen Filme. Wir reden über Filme. Mitunter erinnern wir uns dann. Erinnern uns an das erste Mal und an die letzten Worte beim Abschied. An einen bestimmten Sommertag, an ein Gefühl, an die Atmosphäre. War es in München, in Berlin oder anderswo? Bilder entstehen. Ein neuer, ganz eigener Film beginnt abzulaufen...

Die Geschichte St. Paulis ist auch eine Geschichte des Organisierten Verbrechens

Frank Göhres Textcollage »Du fährst nach Hamburg, ich schwör´s dir« erinnert an Filme, deren großes Thema die Stadt ist, oder besser, das Porträt eines Stadtviertels: Hamburg St. Pauli in den Fünfziger, Sechziger und Siebziger Jahren. Drei stilistisch sehr unterschiedliche Regisseure – Francesco Rosi (»Lucky Luciano«), Jürgen Roland (»Davidwache«) und Klaus Lemke (»Rocker«) – realisierten hier ihre Geschichten von Gastarbeitern, Gaunern und anderen Ausgegrenzten. Zugleich aber erzählen sie von der Entwicklung der Organisierten Kriminalität. Von der »rechten Hand« des berühmt-berüchtigten Mafiosi Lucky Luciano bis hin zur Etablierung der »Hell´s Angels« spannt sich der Bogen dieses ersten Teils eines »Heimatfilms«. - Zutage befördert wird dabei neben einer neunen Sicht auf die Filme ein Stück spannender Stadtgeschichte, angereichert mit einigen Spielfilmszenen und den Rock-Hits jener Jahre.Es ist ein Stück Stadtgeschichte der etwas anderen Art, ein literarischer Spaziergang durch Altona und Wilhelmsburg und an der Elbe entlang,

Frank Göhre - eine Ausnahmeerscheinung unter den deutschen Krimiautoren

Frank Göhre arbeitete als Buchhändler, Bibliothekar, Verlagsangestellter und Hörfunkautor. Er lebt in Hamburg und schrieb neben Romanen u. a. die Drehbücher zu den Kinofilmen »Abwärts«, »Die Ratte« und das mit dem Deutschen Drehbuchpreis ausgezeichnete Drehbuch »St. Pauli Nacht« (Regie: Sönke Wortmann). Er »genießt in der deutschen Krimilandschaft eine Ausnahmestellung: Er ist derjenige, der eine eigene deutsche Schreibweise des Noir entwickelte. Er erfand Montagetechniken a la Tarantino, als dieser noch in der Videothek arbeitete. Und er ist mit seiner assoziativen, pointierten Schreibweise extrem nah dran an den Gefühlen und Gedanken seiner Charaktere. (Ulrich Noller, WDR)
www.schwarzenaechte.de > Eintritt: 7€
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