Holstenkamp wird verlängert - Initiative warnt

Mit dem Gebiet innerhalb des roten Rahmens beschäftigt sich derzeit die BSU. Dort sollen neue Wohngebiete und neue Straßen entstehen. (Foto: pr)
Die „Anwohnerinitiative Volkspark“ beobachtet Pläne der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt BSU mit Argwohn. An dieser Behörde wird derzeit überlegt, was in Bahrenfeld-Nord an neuen Wohnvierteln möglich wird, wenn der A7-Deckel kommt und falls die Trabrennbahn geht. Im Planungsausschuss stellten Vertreter der Behörde erste Gedanken dazu vor. Das Ziel der Entwicklung: neue Grünflächen, neue Wohngebiete, neue Verkehrsverbindungen.
Neue Grünflächen: Der A7-Deckel selbst wird Grünachse; der bisher durch die Autobahn zerrissene Lutherpark soll wieder zusammengeführt werden, Baurstraße und Lutherhöhe werden Sackgassen. Die Sportflächen an der Baurstraße werden erweitert, Bonnepark und Bahrenfelder Marktplatz, bisher durch die Autobahn zerschnitten, werden repariert.
Neue Wohngebiete: Auf der Trabrennbahn könnten 800 bis 1.000 Wohnungen entstehen. Vorwiegend auf heutigem Kleingartengelände zwischen Trab-rennbahn und A7 können weitere 800 bis 1.000 Wohnungen gebaut werden, am Holstenkamp 300. Die Kleingärten werden auf den Autobahndeckel verlegt.
Neue Verkehrsverbindungen: Der Holstenkamp wird als Zugangsstraße für die neuen Wohngebiete verlängert und soll mit mehreren Knicks bis zur Luruper Chaussee führen. Von dieser neuen Straße aus führen kleine Wohnstraßen in die neuen Siedlungen.
Die „Anwohnerinitiative Volkspark“, befürchtet, dass die Holstenkamp-Verlängerung eine große Verkehrsachse wird und fordert, so ihr Sprecher Hartmut Janssen, „dass die Erschließung der neuen Wohngebiete am
Trabrennbahngelände nur vom Westen erfolgt, damit kein Durchgangsverkehr die Lebensqualität der bestehenden und neu geplanten Wohngebiete am Volkspark beeinträchtigt“.
Mark Classen (SPD), Vorsitzender des Planungsausschusses in der Bezirksversammlung Altona, meint dagegen: „Die Entwürfe zeigen deutlich, dass eine zweispurige Stadtstraße und keine große Magistrale geplant ist. Dass sie in ihrem Verlauf mehrmals geknickt ist, führt zu weiterer Verkehrsberuhigung.“ Doch die Sorgen der Anwohner zeigten, dass es unerlässlich sei, die Bürger möglichst früh in die Planung einzubeziehen.
Am heutigen Mittwoch, 21. September, stellt die BSU dem Planungsausschuss der Bezirksversammlung Altona detaillierterePläne für den Rahmenplan-Entwurf Bahrenfeld Nord vor. 18 Uhr, Technisches Rathaus, Jessenstraße 1-3.
Für Montag, 26. September, 20 Uhr lädt die Anwohnerinitiative Volkspark zu einem Treffen im Steenkampsaal, Steenkamp 37, ein. Das Thema an diesem Abend lautet: „Stand der Planung Durchgangsstraße Holstenkamp/Bahrenfelder Chaussee.“
 auf anderen WebseitenSenden
7 Kommentare
11
Nadine Ruhland aus Bahrenfeld | 23.09.2011 | 17:24  
8
Gromit Aardman aus Bahrenfeld | 27.09.2011 | 14:44  
6
Sandra Schneider aus Altona | 29.09.2011 | 13:01  
6
Sandra Schneider aus Altona | 06.10.2011 | 17:35  
8
Gromit Aardman aus Bahrenfeld | 17.10.2011 | 22:34  
152
Christine Kraft aus Harburg | 21.05.2013 | 14:53  
6
dirk kaiser aus Altona | 01.06.2016 | 15:03  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.