HausDrei HiStArt Konferenz: Alles rundum Straßenkunst

Spannende Vorträge für die Teilnehmer der Konferenz
 
Der Festwagen wurde von den dänischen Partnern nach Hamburg gebracht
Vom 22.11.- 24.11 lud das Haus Drei zahlreiche Multiplikatoren Künstler und Partner aus Deutschland, Dänemark, England, Ungarn und Russland zu eine Konferenz zum Thema Straßenkunst ein. Die Konferenz fand wegen deS großen Umbaus von Haus Drei in der Louise Schroeder Schule statt.

Der erste Konferenztag stand im Zeichen des Kennernlernens. Die Teilnehmer und Gäste wurden von den Initiatoren und der Bezirksamtsleiterin begrüßt und die Partner stellten sich und ihre Institutionen vor. Otto Clemens,Geschäftsführer des HausDrei, bezeichnete die Konferenz in seiner Begrüßungsrede als einen „Creative Hot Spot“ mit einer vielversprechenden Zukunft auf europäischer Ebene. Frau Dr. Melzer stellte die Partizipationsmöglichkeiten im Rahmen von Straßenkunst heraus , sowie die wichtige Rolle des HausDrei. Außerdem sprach sie die große Wichtigkeit der Integration von Schulen im Rahmen des Projektes an. Koordinator Tom Lanzki, der auch künstlerischer Leiter des Straßenkunstfestivals STAMP 2014 ist, brachte seine Freude über die zahlreichen Gäste zum Ausdruck und betonte die große Tragweite des Projektes im Hinblick auf einen internationalen, künstlerischen Austausch und die verschiedenen Partizipationsmöglichkeiten im Zusammenhang mit Straßenkunst.

Nach der Begrüßungsrunde sprachen die Partner aus Dänemark (Aalborg Karneval), Ungarn (Nyírbátorért Alapítvány ) und England (UK CENTRE FOR CARNIVALARTS) und stellten ihre eindrucksvollen Paraden und Projekte vor. Nach den spannenden Vorträgen konnten die Gäste einen illuminierten Festwagen (Float) aus Dänemark bestaunen, der nach der langen Reise auf dem Schulhof der Louise Schroeder Schule aufgestellt wurde. Der erste Konferenzabend klang in ausgelassener Stimmung bei den Klängen einer ungarischen Band aus.

Der Workshoptag am Samstag war für alle ein Erlebnis. Verschiedene internationale Karnevals- und Straßenkunstorganisationen stellten in 8 Präsentationen ihre Arbeit vor. Thema war auch immer wieder die Integration von Schulen, aber auch Themen wie „Anarchie im Karneval“ fanden ihren Platz. Anschließend wurden in Arbeitsgruppen die Themen „Bildung“, „Illumination, Technik, Konstruktion“ und „Straßenkunst, Straßentheater und Karneval“ behandelt.

Der dritte Konferenztag diente den HiStArt Partnern zu zeitlichen Absprachen, Konkretisierungen von Formaten und Themen der Masterclasses, sowie der Organisation des zukünftigen Austauschs untereinander. Die Masterclasses sollen LehrerInnen ermöglichen, einzelne Schwerpunktthemen fortlaufend in den unterschiedlichen Ländern zu bearbeiten. Die nächste HiStArt Konferenz soll in der zweiten Aprilhälfte 2014 in Nyírbátor (Ungarn) stattfinden

Einige Künstler und Teilnehmer der Konferenz werden sich beim STAMP Festival wiedersehen. Rechtzeitig zum 350. Stadtjubiläum Altonas meldet sich STAMP, the Street Arts Melting Pot, zurück: Zum 4. Mal erleben die Besucher vom 22. bis 24. August 2014 alle Genres der Straßenkünste in den Fußgängerzonen von Altona. HausDrei freut sich über die inspirierende Konferenz und auf die Umsetzung faszinierender Straßenkunst im nächsten Jahr.

Das HiStArt Projekt wird von der EU gefördert und läuft seit Juli 2013. Bei dem Projekt geht es um die Weiterentwicklung europäischer Straßenkunst und um die Weiterqualifizierung der Künstler, die in dem Bereich arbeiten. Neben Haus Drei sind 3 weitere Institutionen aus England, Dänemark und Ungarn Projektpartner.
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raimund samson aus Wilhelmsburg | 11.04.2014 | 18:42  
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