Haus Drei feierte Wiedereröffnung

Zum Eröffnungsspektakel ließen Jongleure die Keulen fliegen.

Umbau kostete rund eine Million Euro.

Von Christopher v. Savigny.
Als sich im Jahr 1974 im Stadtteil eine Initiative mit dem Namen „Aktive Freizeitgestaltung Altona“ gründete, trugen die Menschen Schlaghosen, und im Radio lief der Song „Waterloo“ von Abba. Acht Jahre später ging daraus der Verein „HausDrei“ hervor: Namensgeber war ein Gebäude auf dem Gelände des ehemaligen Altonaer Krankenhauses, das der Bezirk an die Initiative verpachtete.
Schlaghosen und Discosound sind weitgehend aus dem täglichen Leben verschwunden - aber das HausDrei ist geblieben. Zu seinem 40. Geburtstag hat sich das Stadtteilzentrum in der Hospitalstraße jetzt eine Rundum-Erneuerung gegönnt.
Ein Außenfahrstuhl verbindet den neu gestalteten Eingangsbereich mit dem Obergeschoss, sodass nun auch Rollstuhlfahrer bequem überall hingelangen können. In die völlig umgestalteten Räume des Kulturcafés ist das „Café Babette“ eingezogen, das sich zu einem „kulinarisch-kommunikativen Treffpunkt“ für die Nachbarschaft entwickeln will. Auch die meisten übrigen Räume wurden umfassend renoviert.
Die Baukosten in Höhe von rund einer Million Euro trugen je zur Hälfte die EU und die Stadt Hamburg. Insgesamt neun Monate lang war das HausDrei geschlossen gewesen - bei strahlendem Sonnenschein wurde nun Wiedereröffnung gefeiert.
Neben den baulichen Veränderungen will das HausDrei auch mit neuen Angeboten punkten: Geplant ist unter anderem ein „Repair-Café“, in dem Besucher ihre kaputten Haushaltsgeräte unter Anleitung reparieren können. Außerdem wird eine Anlaufstelle für Stadtteilprojekte eingerichtet. Ein Sozialarbeiter unterstützt Jugendliche im Alltag. Mit der Künstlervereinigung Frappant und der Alsterdorf Assistenz West konnten neue Kooperationspartner gewonnen werden. „Durch die Neuerungen wird das HausDrei noch mehr zur kommunikativen Schnittstelle im Stadtteil“, sagt Geschäftsführer Otto Clemens.
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