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Altonale-Macher: Tom Lanzki (Stamp, li.), Heike Gronholz (Geschäftsführung) und Gerhard Fiedler (Künstlerische Leitung) auf dem Balkon des Altonaer Rathauses. Foto: cvs
 
Street Art auf Hamburgs Straßen: Impressionen von der Stamp-Eröffnung 2016. Foto: Thomas Panzau

Die Partnerstadt der Altonale 2017 heißt: Groningen

Ch. v. Savigny, Altona

Fünf junge Dichter aus Deutschland und den Niederlanden machen am Freitag, 16. Juni, den Auftakt: Die literarische Performance „Grenzprozess/grensproces“ besteht aus selbstverfassten Texten, die in Form von Slam Poetry, Improtheater und Slapstick auf die Bühne gebracht werden. Getreu dem Motto: Keine Limits, keine Schubladen (Altonaer Museum, Museumstraße 23, ab 21 Uhr).
Groningen ist die Partnerstadt der diesjährigen Altonale. Auf dem Programm stehen unter anderem Konzerte, Lesungen und Ausstellungen, sowie Dokumentationen, die sich mit dem Thema „Stadtplanung“ beschäftigen. Über die Wahl der Partnerstadt haben sich die Fes-tivalmacher sehr gefreut. Warum? „Weil Groningen mindestens ebenso quirlig ist wie Altona“, sagt Gerhard Fiedler, künstlerischer Leiter der Altonale.
Ein Sechstel des Etats trägt die Stadt Hamburg
Und sonst so? Hier die Eck-daten zu Altonas Straßenfest, das in diesem Jahr seine 19. Auflage erfährt: Auf das Straßenkunstfestival „Stamp“ (siehe Extratext) am Eröffnungswochenende 16./17./18. Juni folgen ein vierzehntägiges Kulturprogramm mit Lesungen, Theater- und Filmaufführungen, Konzerten und Tanz-Events. Veranstaltungsort ist der gesamte Stadtteil: vom Kemal-Altun-Platz bis zur Neuen Großen Bergstraße, von der Ottenser Fabrik bis zum Altonaer Rathaus. Der Veranstaltungskalender listet über 100 Programmsparten auf. „Obwohl wir uns bemühen, das nicht so ausufern zu lassen, wird es immer mehr. Das ist gigantisch“, findet Fiedler.
Das Zentrum von Altonas Feierlichkeiten bildet – wie schon im vergangenen Jahr – das Festivalzelt am Platz der Republik, das am Sonnabend, 24. Juni, zum Spielort der Altonale-Popnacht wird. Tags darauf steigt im Museumshafen Oevelgönne das Altonale-Hafenfest (Sonntag, 25. Juni, 12 bis 19 Uhr). Zu einem echten Highlight hat sich das Balkontheater „Altonaer macht auf“ entwickelt, das in diesem Jahr den mit 10.000 Euro dotierten Hamburger Stadtteilkulturpreis bekommen hat. „Darüber habe ich mich gefreut, denn es ist ein Preis, der über den Stadtteil hinaus strahlt“, sagt Altonas Bezirksamtsleiterin Liane Melzer.
Die Höhepunkte des abschließenden Straßenfests am Wochenende 1./2. Juli sind die Infomeile, auf sich lokale Vereine und Einrichtungen präsentieren, sowie der Flohmarkt zwischen Bahnhof und Rathaus. Der Gesamtetat von Altonale und Stamp liegt bei 800.000 Euro, etwa ein Sechstel davon zahlt die Stadt. Die Restsumme wird aus Spenden, Einnahmen und Mitgliederbeiträgen bestritten.
Programm unter
❱❱ www.altonale.de

Leuchtende Zwiebeln, explodierendes Gemüse
Straßenkunstfestival Stamp eröffnet diesjährige Altonale

Den Auftakt bilden eine Marschkapelle, die ihre Zuhörer mit Hardrock zum Headbanging bringen will, und ein kanadisches Comedy-Duo, das auch mal Gemüse explodieren lässt. Keine Frage: Es wird laut, bunt und schrill beim diesjährigen Straßenkunstfestival „Stamp“ („The Street Arts Melting Pot“, frei übersetzt der Schmelztiegel der Straßenkunst), das am Freitag, 16. Juni, den Auftakt zur diesjährigen Altonale bildet. Ganz im Sinne der Organisatoren: „Theater im öffentlichen Raum ist anarchisch – und das muss auch so sein“, findet Stamp-Leiter Tom Lanzki.
Alljährlicher Höhepunkt: die Stamp-Parade
Wer die besagte Hard-Rock-Kapelle („Blaas of Glory“) und die Gemüse-Detonationen („Les Soeurs Kif-Kif“) mitkriegen will, muss zum Festivalzelt am Platz der Republik kommen. Dort startet um Punkt 18 Uhr eine vielseitige und kunterbunte Party, die das ganze Wochenende in Beschlag nimmt. Mehr als 1.000 Künstler aus 20 Ländern haben ihre Teilnahme zugesagt. Am Eröffnungsabend sind zudem die Luftakrobaten vom „Cal y Canto Teatro“ zu sehen. Bleibenden Eindruck werden sicherlich auch die leuchtenden Riesenzwiebeln hinterlassen, die ab 23 Uhr durch den Park wandeln. Noch mehr Straßentheater gibt's am Sonnabend und Sonntag in den Fußgängerzonen vor und hinter dem Bahnhof Altona. Tipps zum Gucken: Mercado, Ikea und der Fußgängertunnel zur Neuen Großen Bergstraße.
Den Höhepunkt bildet am Sonntag, 18. Juni, die traditionelle Stamp-Parade, bei der Karnevalisten, Samba-Tänzer und Stelzenläufer zusammen mit den Anwohnern ein buntes Fest feiern wollen. Musikalisch unterstützt werden die Straßenkünstler von verschiedenen Percussion- und Trommelgruppen. Beginn ist um 13 Uhr am Bruno-Tesch-Platz, die Parade wird sich in Richtung Platz der Republik fortbewegen. Ebenfalls am Bruno-Tesch-Platz startet die „Night Parade“ mit fantastischen Lichtkostümen (Sonnabend, 22 Uhr).
Über die Zukunft der Straßenkunst und über deren Finanzierung diskutiert am Sonnabend, 17. Juni, ab 9 Uhr die Internationale Stamp-Konferenz im Altonaer Museum, Museumstraße 23. Am Ende soll ein neues Fördermodell stehen, das in Altona bis 2018 ausprobiert werden soll.
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