Hafengeburtstag: 1,4 Millionen Besucher

Besonders imposant vor dunklem Himmel: die historischen Großsegler. (Foto: Michael Zapf)

Durchwachsenes Wetter, zwei Unfälle.

Hafengeburtstag 2012. Bis auf zwei kleine Unfälle blieb alles heil und friedlich: Bei einem Zusammenstoß zwischen zwei THW-Booten verletzten sich sieben Menschen leicht. Und drei Jugendliche kenterten mit ihrem Boot. Sie wurden nass, aber unbeschadet aus dem Wasser gezogen. Der Name ihres Boots - ohne Witz: "Blub blub"
1,4 Millionen Menschen drängten sich an und auf der Elbe zum 823. Hafengeburtstag am vergangenen Wochenende. Höhepunkt war die weltgrößte Schiffstaufe der AIDAmar am Sonnabend mit dem anschließenden Feuerwerk.
Das Wetter durchwachsen: viel Wind, dazu Sonne und Schauer im Wechsel. Von der HafenCity bis zum Museumshafen Oevelgönne zogen maritime Attraktionen die Besucher an. Rund 300 Schiffe, darunter fünf Windjammer und neun Kreuzfahrtschiffe, schipperten auf dem Wasser bis hinter Blankenese, sodass auch hier die Ufer gesäumt waren von Zuschauern. Die Anwesenheit so vieler Kreuzfahrtriesen - allein vier aus der AIDA-Gruppe - nutzte der Naturschutzbund Deutschland NABU zu grundlegender Kritik: Auf einer Kreuzfahrt stoße ein Schiff so viele Schadstoffe aus wie fünf Millionen Pkw auf der gleichen Strecke.
Partnerland in diesem Jahr war Indien, das Kulinarisches und Handwerk in Pavillons neben der Fischauktionshalle präsentierte. Wermutstropfen: Wegen des Indien Festivals musste der traditionelle Fischmarkt auf einen Bruchteil seiner normalen Ausdehnung zusammenschrumpfen.
Polizei, Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Rettungsdienste waren mit dem Verlauf des Wochenendes zufrieden. Für eine Veranstaltung dieser Größenordnung sei es ruhig gewesen.
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