Große Bergstraße soll schöner werden

Im Umbau: Die Neue Große Bergstraße wirkt derzeit noch ziemlich unfertig. Foto: cvs

Bauarbeiten rund um Ikea im Gange – Bis zur Fertigstellung dauert's aber noch

Christopher von Savigny. Rund um den Ikea-Neubau verändert sich das Bild der Großen beziehungsweise der Neuen Großen Bergstraße zusehends. Derzeit wird allerdings noch viel gebaut. Was genau kommt auf die Altonaer Bevölkerung zu? Wie lange noch müssen sie Bauzäune und -lärm ertragen? Das Wochenblatt hat ein paar Fakten zusammengetragen.

Was hat sich schon getan?
Bereits fertiggestellt ist die Fußgängerzone rund um Ikea. Der autofreie Bereich wurde bis in die Altonaer Poststraße und die Bugdahnstraße ausgeweitet. Innerhalb der letzten Monate haben im Umfeld viele neue Geschäfte eröffnet, unter anderem Budnikowsky, Schuh Kay und das Kaufhaus TK Maxx.

Womit geht es weiter?
Die Bauarbeiten an der so genannten „Bergspitze“ am Goetheplatz haben begonnen. Dort entsteht ein siebengeschossiges Wohn- und Geschäftshaus. Rund 2.000 Quadratmeter in den unteren drei Stockwerken sind für Einzelhandel und Gas-tronomie reserviert. Unter anderem will dort die italienische Restaurantkette „Vapiano“ eine Filiale eröffnen. Im oberen Teil werden insgesamt 62 Wohnungen gebaut. Geplante Fertigstellung: Anfang 2016.

Was geschieht derzeit noch?
In der neuen Fußgängerunterführung in Richtung S-Bahnhof entstehen zurzeit mehrere kleine Ladenflächen. Der erste Kiosk soll im April 2015 eröffnen. Vermieter ist die städtische Sprinkenhof AG.

Was ist außerdem geplant?
Im Rahmen des Sanierungsverfahrens Altona-Altstadt (S 5) sollen die Häuser an der Nordseite der „Bergspitze“ (Große Bergstraße 250-254) abgebrochen und durch Neubauten ersetzt werden. Die Besitzer haben sich jedoch noch nicht zu den Planungen geäußert.

Wie soll die Fußgängerzone noch aufgewertet werden?
Der Bodenbelag der Fußgängerzone zwischen Goetheplatz und Max-Brauer-Allee ist seit Jahren stark sanierungsbedürftig. Nach Planungen des Bezirks soll der Abschnitt – wie bereits am Goetheplatz geschehen – mit roten Pflastersteinen ausgelegt werden. Kostenpunkt: 1,5 Millionen Euro – die der Bezirk nicht hat. Immerhin 400.000 Euro gibt die Stadtentwicklungsbehörde dazu, weitere Geldgeber werden händeringend gesucht. „Auch das Bezirksamt Altona hat ein großes Interesse daran, dieses Stück Fußgängerzone in neuem Glanz erscheinen zu lassen“, sagt Bezirksamtssprecher Martin Roehl.
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