Geplanter Ausbau des Sülldorfer Kirchenweges

Seit fast zwei Jahren bemüht sich eine Anwohnerinitiative des Sülldorfer Kirchenweges den Ausbau der Verbindungsstraße von Blankenese nach Sülldorf möglichst zu verhindern. Gewollt ist höchstens die Sanierung der Verkehrsflächen. Eine Verbreiterung Straße über 6,50 m wird abgelehnt. Denn durch eine Verbesserung und Verbreiterung der Straße wird der Verkehrsfluss beschleunigt und Kinder, Schüler und Anwohner gefährdet. Im Gegenteil, man möchte die 30 Km Zone verlängern. Durch mehrere Anhörungen der verkehrspolitischen Sprecher der Bezirksversammlung in Altona wurde als Ergebnis erreicht, dass alle Fraktionen einen Beschluss fassten der den Forderungen der Anwohner weitgehend Rechnung trägt. So weit so gut.
Am 15. April 2014 kamen wieder Anwohner und Sprecher der Bezirksversammlung Altona in der Aula des Marion-Dönhoff-Gymnasiums zusammen. Auf dieser gut besuchten Versammlung kamen erstaunliche Tatsachen ans Licht. Die befragte zuständige Polizeiwache lehnt eine Ausweitung der 30 Km Zone ab, da der Sülldorfer Kirchenweg kein Unfallschwerpunkt ist. Der Verkehrsexperte der VHH versteht die ganze Thematik nicht. Er teilt mit, dass eine Busbeschleunigung, wie die Fachbehörde als Ablehnungsgrund für die Ausweitung der 30 Km Zone argumentiert, gar nicht sinnvoll ist. Parallel zu einer Schnellbahnverbindung (S-Bahn Blankenese – Sülldorf) darf die Buslinie nicht schneller wie die S-Bahn sein. Es ist Fakt, dass man die Verkehrsströme möglichst in den Schnellbahnverkehr zwingen will.
Der Leiter der zuständigen Fachbehörde in Hamburg hat den 50 Jahre alten Bebauungsplan 40 ausgegraben und die dort eingezeichneten Verkehrsflächen für seine Planung übernommen. Dieser B-Plan stammt noch aus einer Zeit, da man auch hier in Hamburg von einer autogerechten Stadt ausging. Weiter wurde mitgeteilt, die von den freien Bürgern in Altona gewählten Abgeordneten der Bezirksversammlung können so viel beschließen wie sie wollen, die zuständigen Senatsbehörden bestimmen, ob das von der Bezirksversammlung in Altona Beschlossene durch gewunken oder abgschmettert wird..Wir sind nur ein Appendix der Hamburger Politik meint der FDP Vertreter in der Bezirksversammlung und. Die Macht hier in Hamburg liegt beim Senat und den Fachbehörden. Niemand in der Versammlung in der Aula des Marion Dönhoff-Gymnasium erhob ob dieser Aussage Einspruch.
Heiner Fosseck
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.