Gemeinsam für ein würdevolles Sterben

Kai Puhlmann, Geschäftsführer im Hamburger Hospiz, freut sich über die großzügige Spende von 15 Hamburger Unternehmern.

Hamburger Firmen unterstützen den Hamburger Hospiz e.V. mit großzügiger Spende.

15 Hamburger Unternehmer machten es möglich. Ein neues Firmenfahrzeug steht ab dem 8. August vor dem Hamburger Hospiz im Helenenstift.
Kai Puhlmann, Geschäftsführer im Hamburger Hospiz, freut sich über diese großzügige Spende! Zusammen mit über 150 haupt- und ehrenamtlichen Hamburger HospizlerInnen setzt er sich seit 20 Jahren erfolgreich für ein Leben und Sterben in Selbstbestimmung und Würde ein. Das Hamburger Hospiz im Helenenstift, die ambulante Beratungsstelle, ein ehrenamtlicher Besuchsdienst und die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit sind aus dem Engagement der Hamburger HospizlerInnen hervorgegangen.
„Unsere Hospizarbeit lebt von der finanziellen und ideellen Unterstützung der Bürger und Bürgerinnen“ erläutert er das umfassende Angebot des Vereins.
Gefragt nach den Kernmerkmalen der Hospizarbeit erläutert Puhlmann: “Dort, wo die Menschen leben und sterben möchten, wenden wir uns behutsam, jedoch ohne Tabu dem Sterben, dem Tod und der Trauer zu. Wir respektieren die vielfältigen Lebensentwürfe von Schwersterkrankten und Angehörigen. Unser Tun ist daher achtsam und richtet sich nach den Wünschen der Betroffenen. Wir lindern belastende Lebensumstände und Symptome“.
Dass dieses immer wieder möglich wird, ist einem hochengagierten, ehren- und hauptamtlichen multiprofessionellen Hospzteam zu verdanken. Ganz im Sinne der Erkrankten arbeiten im Hamburger Hospiz über 150 Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Prägungen Hand in Hand und schaffen eine Atmosphäre der Solidarität und Gastfreundschaft.
„Im Hospiz finden 16 Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt mit ihren Angehörigen Raum zum Leben und Abschiednehmen. Wir kommen auch in die Häuslichkeit oder ins Pflegeheim, um Beistand anzubieten. Jährlich begleiten wir so weit über 200 Einzelpersonen und Familien“, erläutert Puhlmann und fährt fort: „Unsere Fürsorge gilt auch Hinterbliebenen. Trauernde können sich kostenfrei bei uns beraten lassen und an einer angeleiteten Trauerselbsthilfegruppe teilnehmen“.
„…und woher nehmen Sie die Kraft für Ihre Arbeit, Herr Puhlmann?“ wird er so manches Mal gefragt. „Ohne die große Hilfsbereitschaft der HamburgerInnen, die Zeit oder Geld spenden, könnten wir das nicht!“ gibt Puhlmann zu und lobt den bemerkenswerten Einsatz der Ehrenamtlichen und SpenderInnen.
Hospize sind auf die Spendenbereitschaft aus der Bevölkerung angewiesen. Denn obwohl ein Großteil der Kosten von den Krankenkassen getragen wird, müssen stationäre Hospize zehn Prozent der Kosten über Spenden einwerben. Auch die ambulante Hospizarbeit ist ohne Spenden nicht zu verwirklichen.
Der dunkelblaue Fiat Doplo erleichtert nun künftig die Hausbesuche der ambulanten HospizlerInnen und stärkt die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins. Das Hamburger Hospiz bedankt sich sehr herzlich bei den Spendern.
Unter www.hamburger-hospiz.de erfahren Sie, wie Sie die Hospizarbeit des Hamburger Hospiz e.V. unterstützen können.
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