Flüchtlingsdorf am Rand der Trabrennbahn

Hinter der kleinen Reihenhaussiedlung und ihren Garagen sollen Bauten entstehen, in die ikm Herbst Flüchtlinge einziehen.

Öffentliche Anhörung zur Unterbringung von Flüchtlingen.

Die Stadt plant, auf ihrem Gelände an der August-Kirch-Straße 17, am Rande der Trabrennbahn, Flüchtlinge unterzubringen. Hier soll ein Pavillondorf für knapp 300 Menschen entstehen. Dazu gibt es jetzt eine öffentliche Anhörung.
Am Dienstag, 18. März, werden Vertreter des Ausschusses für Soziales, Arbeit, Familie und Integration der Bezirksversammlung Altona die Pläne vorstellen, sich den Fragen interessierter Bürger stellen und ihre Anregungen aufnehmen. Die Anhörung beginnt um 19 Uhr. Ort: Aula der Stadtteilschule Bahrenfeld, Regerstraße 21-25.
Hinter dem Tor zum Gelände der Trabrennbahn sollen dort, wo im letzten Jahr alle Stallgebäude abgerissen wurden, 14 Mehrfamilien-Pavillons im skandinavischen Stil entstehen, wie sie beispielsweise in Sülldorf schon exis-tieren. Geplant ist, an dieser Stelle vor allem Familien unterzubringen. Einzug soll im Herbst dieses Jahres sein.
Der Stadtteil Bahrenfeld in Hamburg leistet einen starken Beitrag zur Unterbringung von Flüchtlingen und Obdachlosen. Einige Zahlen: 600 Flüchtlinge und Asylsuchende wohnen in der Erstunterkunft an der Schna-ckenburgallee. In der Lyserstraße/Sibeliusstraße wohnen knapp 250 Menschen in öffentlicher Unterbringung. Am Holstenkamp errichtet die städtische „Fördern & Wohnen“ derzeit Häuser für obdachlose Familien. Das benachbarte Seniorenheim soll nach Plänen des Betreibers aufgelöst und als weitere Flüchtlingsunterkunft genutzt werden. 300 Flüchtlinge hätten hier Platz.
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