Feuerwehr in der Gerichtstraße - und keine Rettungswege

(Foto: Abbildung gemeinfrei)
Am 5. Januar gegen 09:30 gab es in der Gerichtstraße einen Feuerwehreinsatz. Für die Einsatzkräfte war es nicht einfach an die Wohnung zu gelangen, nur über den schmalen Fußweg war der Zugang zum Haus möglich. Die Feuerwehrfahrzeuge mussten ca. 50m vom Geschehen entfernt anhalten. Der nördliche Teil der Gerichtstraße ist seit Juli 2014 wegen der Vattenfall Fernwärmeerweiterung gesperrt. Die Straße ist Stellen- und Zeitweise unbefahrbar, wegen Gräben für Fernwärmerohre, Baumaterial, Schutt und Baufahrzeuge. Dazu sind die gesperrten Zufahrten, über Vereinsweg und dem südlichen Teil der Gerichtstraße sowie dem Harkortstieg, von parkenden Autos blockiert oder nicht als Feuerwehrzufahrt beschildert. Auch die Zufahrt über die Harkortstraße ist gesperrt und durch tiefe Gräben unpassierbar.
Bei einem größeren Feuer in den Mehrfamilienhäusern, hätten die Einsatzkräfte nur mit erheblicher Verzögerung eingreifen können. Wenn überhaupt, denn zu einigen Häusern ist der Zugang nur über dem Gehweg möglich, das schon seit 6 Monaten. Ich hatte im Oktober eine E-Mail mit Fotos an die Feuerwehr geschickt, und um eine Gefahreneinschätzung gebeten. Der Polizei müsste das Fehlen jeglicher Durchfahrten für Rettungsfahrzeuge auch aufgefallen sein. Müssen erst Menschen zu Schaden kommen bis die vielen Baustellen in Altona die nötige Aufmerksamkeit erhalten? Die Vattenfall Baustellen-Karawanen werden jedenfalls weiter durch die Stadt ziehen. Der Rauchmelder hat diesmal Schlimmeres verhindert. Werden wir immer so viel Glück haben?
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1 Kommentar
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Angela Banerjee aus Altona | 09.02.2015 | 17:42  
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