Ersteigern kann man auf der Altonale so gut wie alles

Der Altonale-Flohmarkt zwischen Altonaer Bahnhof und Altonaer Rathaus gilt als einer der schönsten und buntesten in ganz Hamburg.

Kunst, Klamotten, Kaffee-Flatrate:
Paradies für Schnäppchenjäger

Von Christopher von Savigny.
Wer am Sonnabendnachmittag auf der Altonale seltsam gekleidete Wesen über die Meile wandern sieht, der sollte sich nicht wundern: Bestimmt kommen diejenigen geradewegs von der Kostümversteigerung des Thalia und konnten es nicht abwarten, in ihr frisch erworbenes Outfit zu schlüpfen. Catsuit, Fatsuit oder Rokoko-Anzug: Am Sonnabend, 5. Juli, ab 15.30 Uhr werden auf der Fabrik-Bühne in der Friedensallee Kostüme, Masken und schräge Garderobe aus dem Fundus des Thalia-Theaters unters Volk gebracht. Ensemblemitglied Steffen Siegmund übernimmt die Rolle des Auktionators.
Und auch sonst präsentiert sich die Altonale als wahres Paradies für Schnäppchenjäger: Nummer Eins ist natürlich der riesige Flohmarkt zwischen Altonaer Rathaus und Altonaer Bahnhof, wo Hunderte von Händlern eine Vielzahl an Skurrilem, Schönem und Nützlichem feilbieten (sa/so, 9-18 Uhr).
Auch die Kunst-Meile in der Bahrenfelder Straße ist einen Besuch wert - selbst wenn man nur gucken möchte. Von Aquarell über Ölmalerei und Skulptur bis zu Grafik und Fotografie steht alles bereit (sa/so, 12-19 Uhr).
Keinesfall entgehen lassen sollte man sich den „Lachsomat“, Altonas kleinste Portraitkammer: Die vier Portraitbildchen werden nicht etwa von einem Automaten geknipst, sondern von Künstlern handgezeichnet. Unbedingt hingehen (Bahrenfelder Straße, Höhe Café Ribatejo)!
Vielleicht hat jemand vor, eine Bank zu eröffnen? Ein Sportstudio aufzumachen? Heißer Tipp: Bei der Online-Versteigerung des Auktionshauses Lauritz können diesmal eine komplette Schließfachanlage und eine Anzahl professioneller Fitnessgeräte erworben werden. Ferner sind eine Eiscreme- und Kaffee-Flatrate sowie eine Statistenrolle in der Serie „Großstadtrevier“ im Angebot (bis Sonntag, 6. Juli, unter www.lauritz.com). Die Einnahmen gehen in voller Höhe in das Altonale-Kulturprogramm.
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