Ein Wochenmarkt für Bahrenfeld

Kleine Katastrophe am ersten Markttag - der Gemüsehändler ist kurzfristig abgesprungen. Susanne Langpaap sprang ein und zauberte einen herbstlichen Obst- und Gemüsestand. Inzwischen hat sich schon ein neuer Obst- und Gemüsehändler gefunden.

Immer mittwochs von 14 bis 18 Uhr gibts Frisches an der Lyserstraße.

Von Karla Groth.
Gleich vier Käsehändler haben sich nach einem Wochenblatt-Aufruf bei Initiatorin und Organisatorin Bärbel Dauber gemeldet, um auf dem neuen Wochenmarkt in der Lyserstraße ihren Ware zu verkaufen. Als am vergangenen Mittwoch der lang ersehnte Markt eröffnete, war es Manfred Jonsson, der Leerdammer, Gouda und Brie unters Volk brachte.
Bis jetzt hatten die Bahrenfelder keinen eigenen Markt. Und seit Feinkost Peper geschlossen hat, gibt es für die Anwohner rund um Sibeliusstraße, Lyserstraße und das nördliche Ende der Friedensallee auch kein nahe gelegenes Lebensmittelgeschäft.
Jetzt wird die Lage besser: Fisch, Käse, Backwaren und vieles mehr können Bahrenfelder in Zukunft frisch auf dem Markt kaufen. Ab sofort stehen jeden Mittwoch ab 14 Uhr eine Handvoll Lebensmittelstände auf dem Platz der Luthergemeinde in der Lyserstraße 25. Interessant könnte der Markt auch für Pendler werden, weil er nahe an der Autobahnabfahrt Bahrenfeld liegt und bis 18 Uhr geöffnet hat.
Ein Fleischer wird noch dringend gesucht, und um den Obst- und Gemüsestand war es bei der Eröffnung auch noch etwas dürftig bestellt. „Der Betreiber des Obststands ist plötzlich abgesprungen“, erklärt Bärbel Dauber. Susanne Langpaap war kurzfristig ehrenamtlich eingesprungen, hatte Gemüse und Obst besorgt und Äpfel aus dem eigenen Garten mitgebracht. Die improvisierte Bude erinnert an einen Erntedankstand: „Langfristig ist das keine Lösung, auch wenn ich das wirklich gerne machen würde.“ Zum Glück hat sich inzwischen ein Obst- und Gemüsehändler gemeldet, der den Stand übernehmen möchte.
Dass es künftig regelmäßig einen Markt in Bahrenfeld geben wird, gefällt den Anwohnern. Besonders den Älteren erleichtert der neue Markt das Einkaufen. „Dass endlich etwas passiert, finden wir super“, freut sich Irmgard Engling. „Es wäre aber schön, wenn sich der Markt noch erweitert.“
Besonders der Stand der Familie Jannsen fand großen Anklang: „Der Fisch sieht einfach super aus.“ Auch die Verkäufer freuen sich: „Die Kundschaft ist so begeistert, ich denke das wird laufen“, ist sich Kevin Janssen sicher. Ein bis zwei Jahre dauert es, sagen die Marktbeschicker, bis sich so ein Markt etabliert hat.

Was dem kleinen Wochenmarkt in Bahrenfeld noch fehlt, ist ein Fleischer, der mittwochs zwischen 14 und 18 Uhr Zeit hat. Informationen gibt es bei Bärbel Dauber unter Tel 28 51 52 11.
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