Ein Meilenstein für Altona

Ein Meilenstein für Altona: Stadtarchiv-Leiter Wolfgang Vacano (l.) und Stadtteilforscher Joachim Grabbe, der für die Gravur zuständig war. Foto: cvs

Vom Altonaer Stadtarchiv spendierter
„historischer Granitbrocken“ in der Holstenstraße aufgestellt

Von Christopher von Savigny.
Der kegelförmige Granit vor dem Schwimmbad „Festland“ ist rund 1,20 Meter hoch und wiegt 780 Kilo: Aus Anlass des 350-jährigen Stadtjubiläums von Altona am kommenden Wochenende, 23. und 24. August, hat das Altonaer Stadtarchiv einen historischen Meilenstein aufstellen lassen. Er markiert den Startpunkt der damaligen Altona-Kieler Chaussee, die 1832 eingeweiht wurde. „Wir fanden, dass das Jubiläum ein gegebener Anlass ist, diesen Meilenstein nahe dem ursprünglichen Standort wieder aufzustellen und ihn mit einem Festakt der Stadt Altona zu übergeben“, sagt Stadtarchiv-Leiter Wolfgang Vacano.
Schon die Eröffnung der Altona-Kieler Chaussee, die heute bis zum Eidelstedter Platz Kieler Straße heißt, galt damals als echter „Meilenstein“: Denn die Fahrzeit für Postkutschen verkürzte sich dadurch von 24 auf zehn Stunden. Die Entfernung betrug zwölfeinviertel Meilen – eine Meile entspricht etwa 7,5 Kilometern.
Diese Zahl hat das Stadtarchiv in mühevoller Eigenarbeit in den weiß-grauen Granit eingraviert, zusammen mit den Initialen des dänischen Königs Frederik VI. („FR“ ist die Abkürzung für „Fridericus Rex“) und dem Eröffnungsdatum. Insgesamt kann man zwischen Altona und Kiel noch 24 historische Meilensteine bewundern.
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