Ein besonderer Filmabend mit dem Team ALTONA MACHT AUF!

StandUp-Künstler Moritz Neumeier führte durch den Abend.
 
An diesem Abend konnten sich die Aufmacher/Innen wiedersehen und auch kennenlernen.
Hamburg: Eulenstraße | Das Team ALTONA MACHT AUF hatte am Sonntag, 16. Februar, in der Motte e.V. zu einem besonderen Filmabend eingeladen. Einige der vielen Akteure, die im letztem Jahr ihre Balkone oder Fenster in eine Bühne umwandelten, um altonale-Besucher mit kleinen Aufführungen zu unterhalten, kamen vorbei, um sich das nicht entgehen zu lassen. Denn alle Teilnehmer wurden bei ihren Auftritten gefilmt, und das Ergebnis sollte an diesem Abend als Zusammenschnitt vorgeführt werden.
Nachdem sich die Besucher etwas kennenlernen konnten, führte StandUp-Künstler Moritz Neumeier durch den Abend.
Zur Einführung des Abends erzählte ALTONA MACHT AUF- Coach David Chotjewitz, warum Ottensen auch Mottenburg genannt wird, und nach ihm erklärte Michael Borkowski, wie Altona zu seinem Namen kam. Dann ging es hinein in den Vorführraum. Jeder schnappte sich vorher noch einen Stuhl, um auf ihm bequem sitzend den Film genießen zu können.
Bevor aber der Film anfing, gab es noch einen Highlight. Schülerin Jessica Köster las aus ihrem fiktiven Tagebuch des Kameruner Prinzen Samson Dido vor, der zur Kaiserzeiten an Hagenbecks Völkerschauen teilnahm. Sie las so überzeugend vor, das einige der Besucher sichtlich gerührt waren. So war es bestimmt auch im letzten Jahr, am Fenster zur altonale, wo Jessica in der Böningstraße aus dem Tagebuch vorgelesen hatte. Am 27. Januar bekam sie dafür den Bertini Preis und an diesem Sonntagabend einen großen Applaus.
Nun ging im Raum das Licht aus, nur noch die Leinwand war vom Beamer erhellt. Stimmen aus Lautsprechern waren zu vernehmen, sie berichteten von ALTONA MACHT AUF 2013, aber wo war denn nun der Film? War der Beamer kaputt oder funktionierte die DVD nicht richtig? Nichts von beiden war es. Tanja Lauenburg, künstlerische Leiterin der Theater-Altonale, hatte es gut gemeint und spielte als Überraschung ohne Ankündigung einen Beitrag, der im letzten Jahr im Radio gesendet wurde. Der Beitrag war sehr informativ, aber einige Besucher, die den Überraschungseffekt nicht verstanden hatten, hatten kaum noch Geduld und konnten die Filmvorführung nicht mehr abwarten.
Plötzlich wurde es hell und bunt auf der Leinwand, der ersehnte Film fing an.
Das Warten hatte sich gelohnt, der Film war absolut gelungen und sehenswert. Schrill, bunt, kurios und überraschend, es war alles dabei, was Spaß machte. Es gab viel zu staunen und zu lachen, über die Leute, die keine Künstlerprofis sind und dennoch die Zuschauer mit so vielen gekonnten Einfällen überraschten, sei es mit Musik, Theater oder Literatur.
Christian Balzer, der für den genialen Filmschnitt verantwortlich war, gab über seine Arbeit Auskunft: „Das Schwierige war eigentlich, aus dem vielen Material, der vielen Mitwirkenden, eine Auswahl zu treffen, das Witzigste herauszufinden und auch für einen Zusammenschnitt dementsprechend zu kürzen. Das war für mich das Schwierigste, weil man den Aufmachern nicht wirklich gerecht wird und nur einen kurzen Ausschnitt zeigen kann.“
Fast jeder Zuschauer hatte sich nach der Filmvorführung fest vorgenommen, in diesem Jahr wieder mit dabei zu sein, es wird dann wieder spannend werden, wenn es zur altonale heißt: ALTONA MACHT AUF! UND DU?

Wer sehen möchte, wie der Film geworden ist, kann das unter:

www.altona-macht-auf.de
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