Dreharbeiten auf dem Friedhof

Schauspieler Rainer Bock und Juliane Köhler stehen auf dem Altonaer Hauptfriedhof für den Film „Zwei Leben“ vor der Kamera. (Foto: röhe)

Kinofilm „Zwei Leben“ mit Ken Duken, Rainer Bock und Juliane Köhler wurde zum Teil in Altona gedreht

Von Matthias Röhe.
Eisige Kälte. Auf dem Altonaer Friedhof fällt die Filmklappe mehrfach für ein und dieselbe Szene. Immer wieder laufen Juliane Köhler in der Rolle der Katrin Evensen und Schauspiel-Kollege Rainer Bock laufen den Friedhofsweg entlang. „Kamera läuft, Ton läuft – und Action“, sagt Regisseur Georg Maas.
Die Szene zeigt den Hauptfriedhof in der Stadionstraße in der so genannten „Totalen“. „In der Mitte liegt die wunderschöne Baumallee, links und rechts sind verschiedene Grabsteine zu sehen. In der Mitte laufen unsere Schauspieler“, erzählt Produzent Dieter Zeppenfeld. Und da im Hintergrund Komparsen herumlaufen, sich die Lichtverhältnisse immer wieder ändern und schließlich die Schauspieler einen umfangreichen Text haben, muss diese Szene mehrere Male wiederholt werden – bis sie schlussendlich perfekt im Kasten ist.
Zum Inhalt: Die Deutsche Katrine Evensen hat in Norwegen die Liebe ihres Lebens gefunden und führt ein fast perfektes Leben im Glück. Bis die Vergangenheit sie einholt und ihre Wahrheit Stück für Stück herauskommt: Katrine ist nicht, wer sie seit zwei Jahrzehnten zu sein vorgibt, ihre Identität ist ein Betrug. Um ihr Glück und ihre Familie zu retten, muss sie jetzt die ganze Wahrheit ans Licht bringen. Doch die Wahrheit ist riskant.
Bei dem Kinofilm handelt es sich um eine deutsch-norwegische Produktion. Das Drehbuch, geschrieben von Georg Maas, Christoph Tölle und Judith Kaufmann, basiert auf dem noch unveröffentlichten Roman „Eiszeiten“ von Hannelore Hippe. Wann genau der Film zu sehen sein wird, steht derzeit noch nicht fest. Der Altonaer Friedhof wird öfter für Serien und Filme als Kulisse verwendet. „Der Friedhof ist zentral, bietet für die Fahrzeugflotte der Produktionen beste Möglichkeiten zum Parken und hat eine traumhafte Kulisse“, sagt Helen Peetzen von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein GmbH.
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