Dokumentar-Theater über den Alltag auf See: „Um uns herum nur nichts“

Hamburg: Schuppen 52A |

Schauspiel am passenden Ort im Schuppen: Theatergruppe bringt Alltag der Seeleute auf die Bühne. Kooperation mit international seamen´s Club DUCKDALBEN

„Die Schiffdorfer Theatergruppe Das letzte Kleinod inszeniert im Sommer 2014 das dokumentarische Theaterstück UM UNS HERUM NUR NICHTS. Fünf Künstler setzen unter diesem programmatischen Titel den Alltag der Seeleute in Szene: Was lassen sie an Land zurück? Welche Hoffnungen tragen sie mit sich? Was verbindet sie mit der See? Das Besondere: Die Bühnentexte verdichten authentisches Material. Sie basieren auf Interviews, die Regisseur und Autor Jens-Erwin Siemssen mit Seeleuten, Offizieren, Maschinen- und Deckspersonal führte, als er mit ihnen auf See war. In Hamburg finden zwei Vorstellungen in Kooperation mit dem international seamen´s Club DUCKDALBENstatt: Fr., 11. Juli 2014 und Sa. 12. Juli 2014, jeweils 20 Uhr im Schuppen 52A, Australiastraße. Vorverkauf: 0 47 49 – 10 25 64 oder www.das-letzte-kleinod.de (Shop). Ticket: 18 Euro, erm.: 14,00 € (Schüler, Studenten, Arbeitssuchende, Schwerbehinderte.)

Das Projekt wird unterstützt u.a. vom Land Niedersachsen, der Deutschen Seemannsmission, dem Landschaftsverband Stade und dem Landkreis Cuxhaven. Das Stück wird in Zusammenarbeit mit der Deutschen Seemannsmission in Häfen an der deutschen Nordseeküste gespielt.
Geprobt wird an originalen Schauplätzen. Auf dem Deck von Frachtschiffen, in der Seemannsmission und auf dem Containerterminal werden die fünf Schauspieler mit dem Bordalltag und der Gefühlswelt von Seeleuten konfrontiert. Regie führt Siemssen, die dramaturgische Begleitung hat Karsten Barthold. Die Uraufführung findet am 10. Juli 2014 um 20 Uhr in Brunsbüttel statt: Auf einer Kaje am Ufer des Nord-Ostseekanals gespielt. Während der Aufführung ziehen hinter der Szene Frachtschiffe auf dem Weg vom oder ins Baltikum vorbei. Weitere Vorstellungen folgen bis 26. Juli 2014 auf Kajen in Hamburg, Stade, Bremerhaven, Cuxhaven, Wilhelmshaven und Emden.

Kein Beruf ist mehr mit Vorurteilen besetzt, als der der Seeleute. Doch romantische Klischees entsprechen nicht dem Alltag des modernen Frachtarbeiters. Fernab unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit existiert auf See eine abgeschottete Welt der Cargonauten. Die Crew stammt meist aus mehreren Nationen. Ihre Rechte sind durch internationale Seeabkommen nur dürftig geschützt und kaum zu kontrollieren. Durch immer effizientere Ladeabläufe verringern sich die Liegezeiten der großen Containerschiffe auf wenige Stunden, bevor es wieder auf See geht. Trotz aller Einschränkungen hier: Es zieht die Seeleute immer wieder zurück auf´s Meer.

Kontakt: Jan Oltmanns, Anke Wibel: + 49 40 7401661 / Mail: jan@DUCKDALBEN.de, anke@DUCKDALBEN.de
http://duckdalben.de/ http://www.das-letzte-kleinod.de/
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