Die Farbe der Altonale? Grün!

Am heutigen Mittwoch, 1. Juli, zum letzten Mal: die Altonale Butterfahrt mit Live-Akkordeonmusik auf der Elbe (Museumshafen Neumühlen, 18.30/20.30 Uhr, Mitfahrt zwölf Euro). (Foto: altonale)

Ökostände, Bio-Lebensmittel und Repair-Cafés: Die Altonale wird immer umweltbewusster.

Von Christopher v. Savigny.
Die 17. Auflage von Hamburgs größtem Kulturfest, der Altonale, neigt sich langsam dem Ende zu – doch mit dem Straßenfest wartet am Wochenende noch der Höhepunkt der Festivitäten. Getreu dem Motto „lokal – nachhaltig – international“ haben die Veranstalter auch diesmal wieder einige Neuerungen eingeführt.
Insbesondere das Thema Umweltschutz ist diesmal gut vertreten: So wird es zum Beispiel erstmals einige Repair-Cafés geben, in denen man gratis und unter fachlicher Anleitung kaputte Haushaltsgegenstände reparieren kann. Außerdem wurde die Zahl der Kompostiertoiletten erhöht. Weiterhin besteht das Angebot, Elektroautos zu testen.
Der Unweltschutzgedanke ist Teil der Grünen Meile, die mittlerweile zum vierten Mal in der Kleinen und Großen Rainstraße über die Bühne geht. Vertreten sind dort unter anderem mit ihren Ständen die Verbraucherberatung, eine Initiative für Biolandwirtschaft und die gemeinnützige Öko-Aktionsgruppe „Muddi Markt“. Aber auch die traditionell etwas weniger gut besuchte Neue Große Bergstraße wurde aufgepeppt – mit einer Art Olympiade für Funsportarten. Die Street Games dauern das gesamte Wochenende an und sollen in erster Linie Jugendliche an-
locken. An gleicher Stelle startet am Sonntag der Hamburger Seifenkisten-Cup, bei dem Kids zwischen sechs und 16 Jahren mit ihren selbst gebauten Flitzern gegeneinander antreten können.
Insgesamt wirken bei der „Altonale17“ mehr als 2.000 Künstler mit. Die Anzahl der Einzelveranstaltungen in den Bereichen Kunst, Literatur, Theater, Film, Musik, Straßenkunst, Gastronomie, Kinder und Jugendliche: 150. Der Gesamtetat der Altonale: rund eine halbe Million Euro.
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