Diät auf altonaisch

Von Pauli (er wohnt da irgendwo in der Billrothstraße, in der Altstadt Altonas) habe ich nun gehört, wie außergewöhnlich wirksam seine neue Diät sei. Die hatte er auch dringend nötig, sonst hätte man ihn per Kran zu den jeweiligen Terminen, die keinen von uns verschonen, transportiert. Ja nu, in der Tat hat er erheblich abgenommen, das glaubt man gar nicht. Als wir uns auf der Großen Bergstraße begegneten, stubste ich ihm versuchsweise einen Finger in den Bauch hinein. Er ließ sich nicht daran stören, einen Finger in seinem Bauchnabel zu haben, und plauderte einfach drauflos. Zusammengefasst hieß sein Programm: "Stufen steigen, die Elbe-Treppen rauf und runter, vögeln, nach 18 Uhr keine Kohlehydrate mehr, vögeln, Kartoffeltage einlegen (da isst man nichts weiter als Kartoffeln, dazu fettarmen Quark, geht auch), vögeln, auf Salz verzichten und dies und das. Ja nu, wenn es funktioniert, wieso nicht? Eine Diät miteinander zu machen, gewinnt da eine ganz andere Bedeutung. Es ist ja nur das Leben.
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