Der Nobistor-Pfeiler soll gerettet werden

Michael Borkowski freut sich, das Hamburg-Mitte sich um den Nobistor-Pfeiler kümmert.
Hamburg: Reeperbahn | Nachdem das Elbe Wochenblatt den Artikel "Der Nobistor-Pfeiler droht auseinanderzufallen" veröffentlichte, bekam die Redaktion per Mail ein Rundschreiben von Dirk Petersen, Mitglied der Bezirksversammlung, Grüne Fraktion Hamburg-Mitte, und sendete dieses gleich an Wolfgang Vacano, Leiter des Altonaer Stadtarchivs, und an Bürgerreporter Michael Borkowski weiter. Aus diesem Rundschreiben war mit Freude zu erlesen, dass das Bezirksamt Hamburg-Mitte schon seit geraumer Zeit die Federführung des Projekts Nobistor-Pfeiler, hat. Eine Berliner Künstlerin soll die Restaurierung übernehmen. Sie hat den „Seitenpfeiler“ bereits mit einer Klammer für diesen Winter gesichert. Zurzeit ist mit Kosten von etwa 20 000€ zu rechnen. Sponsoren werden noch gesucht. Im Idealfall gelingt die Fertigstellung bis zum Saisonstart auf dem Kiez.
Es gibt bereits einige Förderer, die sich für die Instandsetzung und angemessene Beschriftung dieses Denkmals einsetzen: ein Gewerbetreibender, Tourenveranstalter und reeperbahn.de.
Wer die Restaurierung finanziell unterstützen möchte, kann sich direkt an Herr Baum aus dem Bezirksamt (gerd.baum@hamburg-mitte.hamburg.de) wenden und bei sämtlichen Fragen - auch zu einer möglichen Spende - an Herrn Dirk Petersen (dirk.petersen@gruene-mitte.com).
Wolfgang Vacano, der sich selbst seit Oktober 2008 um den Erhalt des Nobistor-Pfeilers bemühte, ist hoch erfreut über diese positive Nachricht und würde es begrüßen, wenn er bei den Restaurierungsarbeiten mit beteiligt werden könnte.
Bei der Erstellung der Informationstafel könnte Vacano stadtgeschichtliches Wissen beisteuern, da es sehr wichtig ist den Hintergrund des Pfeilers, der an die Grenze zwischen Hamburg und Altona erinnern soll, wahrheitsgemäß wiederzugeben, weil er ja nicht mehr in Altona, sondern auf dem Gebiet von St. Pauli steht. Bei Anfrage kann er auch etwas über den Verbleib des zweiten Pfeilers, den es noch gibt, berichten.
Michael Borkowski freut sich jetzt schon auf die Wiedereinweihung des gusseisernen Seitenpfeilers, der vom Nobistor übriggeblieben ist, und hofft, das viele Spenden eingehen werden, damit sie möglich gemacht werden kann.Wer mehr über den Nobistor-Pfeiler erfahren möchte, kann die kostenlose Internet-Zeitschrift von Wolfgang Vacano: Mien leeves Altona Nr. 9, Januar 2009, Seite 39, im Netz besuchen.
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