Der Neue am Goethe

Frank Scherler (45) wechselte von der Stadtteilschule Blankenese ans Goethe-Gymnasium. Foto: Langenbach

Vorgestellt: Frank Scherler leitet das Goethe-Gymnasium in Lurup

Maren Langenbach, Lurup

„Man muss schon ordentlich Schwung holen, um auf den fahrenden Zug aufzuspringen“, sagt Frank Scherler, während sein Blick auf seinen vollen Schreibtisch fällt. „Aber ich will mich keineswegs beklagen. Ich habe an dieser Schule ein tolles Team vorgefunden, das mich unterstützt und herzlich aufgenommen hat.“
Seit Februar leitet der 45-Jährige das Goethe-Gymnasium – und sein Terminkalender ist für die nächsten Wochen und Monate prall gefüllt. Die Planung des neuen Schuljahres, Personalgespräche, Koordination der Stundentafel – sprich, wie viel Unterricht für die jeweiligen Fächer eingeplant werden muss – die Schwerpunkte der Schule, wie etwa Musik, weiter ausbauen: Das sind nur einige Punkte, die der gebürtige Hamburger in der nächsten Zeit angehen muss. „Als Schulleiter hat man natürlich viele administrative Aufgaben, die man lösen muss. Das traue ich mir zu, da ich schon früh in meiner Laufbahn bewusst immer wieder administrative Abteilungen übernommen habe“, betont der Pädagoge, der vor seinem Wechsel nach Lurup Mittelstufen-Abteilungsleiter an der Stadtteilschule Blankenese war.
Als Leiter am Goethe-Gymnasium folgt der Lehrer für Biologie und Sport seiner Vorgängerin Susanne Strüwe-Voss, die die Schule im Frühjahr 2016 nach nur einem Dreivierteljahr aus persönlichen Gründen wieder verließ.
Scherlers Ziel: „Sehr guter Unterricht am Goethe-Gymnasium.“ Für ihn heiße das jedoch nicht, betont der Vater zweier Töchter, dass er nun alles umkrempeln möchte, was das Kollegium bisher aufgebaut hat. „Im Gegenteil – ich habe hier eine sehr gute Ausgangsposition vorgefunden. Die Lehrkräfte und überhaupt alle im Team unserer Schule leisten sehr gute Arbeit. Für mich gilt es nun, dies zu bewahren und weiter auszubauen. Ich möchte mich gemeinsam mit der Schulgemeinschaft, den Schülern, Lehrern und Eltern, denn die gehören auch absolut dazu, weiter entwickeln.“
Das nächste Projekt des passionierten Sportlers, der sich mit Klettern, Laufen und Tennis fit hält: Der Bau eines Ersatzgebäudes (siehe Text unten) mit zehn Klassenräumen, für den drei alte Gebäude abgerissen werden. Die Fertigstellung ist für Mai 2018 geplant.
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