Der Bischof mit der Sprühdose

Neues schönes Graffitto am Haus Bethlehem soll vor Schmutz und Schmierereien schützen.

Mit allerhöchstem Segen und praktischer Hilfe unterstützte Weihbischof Hans-Jochen Jaschke Schüler vergangene Woche beim Graffitti-Sprayen.
Natürlich nicht einfach nur irgendein Graffitti. Ein Kunstwerk hatten die Siebt- bis Zehntklässler von der Katholiacshen Schule Altona für die zehn Meter lange Fassade des Obdachlosenzentrums „Haus Bethlehem“ an der Budapester Straße entworfen.
„Tolle Aktion. Da bin ich dabei“, erklärte Jaschke, ergriff spontan eine Spraydose und fertigte mit Hilfe der Jugendlichen einen ersten farbigen Quader. Lehrererin Franziska Zoubek und Profi-Künstler Niels Hertel freuten sich über die gelungene Aktion, die dem „Haus Bethlehem“ zukünftig verschandelte Wände und kostenaufwendige Reinigungen ersparen sollen. „Wilde Schmierereien sollten damit vorbei sein. Die Szene akzeptiert bestehende Graffiti“, erklärt Zoubek das Ziel der Aktion. Immer wieder hatte man sich im Obdachlosenzentrum über die Schmierereien an den Wänden geärgert. „Wir freuen uns riesig über diese kreative Hilfe“, dankte Fördervereins-Vorstand Dieter Ackermann den jungen Künstlerinnen und Künstlern.
Im „Haus Bethlehem“ leisten fünf Ordensschwestern der Mutter Teresa (Missionaries of Charity) aus Indien, Polen und Deutschland gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern Dienst an Obdachlosen und Bedürftigen. Sie geben täglich Essen und Kleider aus und bieten medizinische Versorgung an.
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