Demonstrieren für eine Bushaltestelle

170 Menschen demonstrierten für die Rückverlegung der Bushaltestelle „Gerichtstraße“ vor das Amtsgericht. Dabei waren viele, denen man ansah: Jeder Meter mehr zur (neuen) Bushaltestelle ist beschwerlich. (Foto: rs)

170 gingen auf die Straße und verlangten die Rückverlegung der Haltestelle vor das Amtsgericht Altona.

Die Menschen im Gerichtsviertel bleiben dran: Rund 170 Anwohner, auf den Bus angewiesene Männer und Frauen jeden Alters, demonstrierten auf der Max-Brauer-Allee für die Wiederherstellung der alten Bushaltestelle „Gerichtstraße“ vor dem Amtsgericht Altona.
Diese Haltestelle war im Rahmen des Busbeschleunigungsprogramms im Juli 2013 ohne Vorwarnung und ohne Bürger zu befragen plötzlich ein paar Hundert Meter weiter Richtung Bahnhof Altona verlegt worden. Ein paar Hundert Meter, die es in sich haben: Vielen, die in dieser dicht besiedelten Ecke Altonas wohnen, fällt jeder Meter zur Bushaltestelle schwer, weil sie alt oder gehbehindert sind.
Aufgerufen zur Demonstration hatte die Initiative „Bushaltestelle Gerichtstraße zurück!“. Betroffene Anwohner machten ihrem Ärger darüber Luft, dass ihre Wege nun deutlich länger und beschwerlicher geworden sind. Niemand begreift die Maßnahme, die laut Hochbahn „im Interesse einer nachhaltigen Verbesserung der Verkehrsabläufe im Busverkehr“ getroffen worden sein soll.
Mut machte der Bericht eines Vertreters des Einwohnervereins St. Georg: In der Langen Reihe konnte durch Proteste eine Bürgerbeteiligung erreicht und ein Teil der geplanten Maßnahmen zur Busbeschleunigung abgewendet werden.
Die Initiative plant weitere Aktionen, um zu erreichen, dass die Haltestelle rückverlegt wird.
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