Das Wasser wird härter

Flüssig, aber trotzdem hart: das Wasser aus der Leitung (Foto: pr)
Voraussichtlich zwei Wochen lang werden einige Stadtteile Hamburgs wegen Rohrnetzarbeiten mit Wasser aus anderen Wasserwerken als gewohnt versorgt.
So werden auch Altona-Altstadt, Altona-Nord und Ottensen ab Dienstag, 4. Oktober, nicht mehr mit Trinkwasser aus dem Wasserwerk Nordheide, sondern über das Pumpwerk am Pferdemarkt mit Trinkwasser vom Hauptpumpwerk Rothenburgsort versorgt. Auch in St. Pauli, Othmarschen und Bahrenfeld kann es zu einer Verschiebung der Wassergrenzen im Rohrnetz kommen. In all diesen Stadtteilen wird sich der Härtebereich von weich (1) bis mittel (2) auf mittel (2) bis hart (3) verändern. Härteres Wasser schmeckt im Kaffee und Tee nicht so gut wie weiches Wasser und benötigt zum Waschen mehr Seife und Waschpulver.
Durch das Öffnen und Schließen der Absperrschieber, die Benutzung anderer Leitungswege und die Umkehrung der Fließrichtung im Rohrnetz kann es zu Druckschwankungen und vorübergehend zu Trübungen des Leitungswassers kommen. Diese Trübungen sind gesundheitlich unbedenklich. Sie entstehen durch Ablösung von Kalk- und Eisenablagerungen in den Rohrleitungen. Wäsche sollte allerdings möglichst nicht gewaschen werden, wenn diese Trübungen auftreten. Vorsicht ist dann auch geboten bei Benutzung des Wassers für gewerbliche Zwecke.
Fragen beantworten Mitarbeiter von Hamburg Wasser unter Tel 78 88 22 22.
 auf anderen WebseitenSenden
1 Kommentar
10
Jonas Walzberg aus Rissen | 28.09.2011 | 11:51  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.