Das war die Altonale 2012

Großer Auftritt auf der Ottenser Hauptstraße: Fogo do Samba.

Mehr als eine halbe Million Besucher in Altonas Straßen

Es war ein Fest der Superlative, melden die Macher der Altonale. Das abschließende Straßenfest am vergangenen Sonnabend und Sonntag habe alle Rekorde gebrochen.
Trotz gelegentlicher Schauer seien rund 600.000 Besucher gezählt worden; die Altonale erstreckte sich über eine Länge von vier Kilometern, 1.250 Stände säumten die Straßen und Plätze, 1.200 Künstler brachten sich ein, 250 Einzelveranstaltungen gingen über zwölf Bühnen.
Gut kamen die neuen Mitmachangebote an: Die Altonaer inszenierten sich und ihre Balkone und Fenster im Projekt „Altona macht auf“, das Hunderte von begeisterten Zuschauern fand. Sie spielten im Rahmen von „Altona musiziert“, tanzten gemeinsam und sangen beim Massenkaraoke auf dem Platz der Republik.
Die rund 100 Kulturveranstaltungen aus den Bereichen Kunst, Literatur, Theater und Film in den gut zwei Wochen vor dem Straßenfest, waren teilweise schon Tage vor Termin ausverkauft.
Altonale-Geschäftsführer Manfred Pakusius verspricht für das kommende Jahr eine Neuauflage von „Altona macht auf“ und kündigt darüber hinaus ein finnisches Tangofestival und ein Lichterfestival. an. Partnerstadt 2013 soll Marseille werden.

Aufgeschnappt auf der Altonale:

Bitter beschwerte sich die Sprecherin von Ikea auf dem Altonale-Sommerfest über die Hamburger Verwaltung: Man warte seit Monaten auf Verträge, die einfach nicht kämen. Das sei auch der Grund für den langen Stillstand auf der Ikea-Baustelle.

Russland war Altonale-Partnerland - und auf dem Sommerfest im Innenhof des Rathauses gab es zu späterer Stunde Wodka aus ziemlich großen Gläsern. Acht Gläser Wodka habe er bereits getrunken, freute sich ein Mitglied der SPD-Bezirksfraktion und teilte solcherart beschwingt jedem mit, dass man die Koalition mit den Grünen demnächst beenden werde. Angestrebt werde dann eine große Koalition in Altona.

Altona sucht einen Abramovitch! „Sehr gute Idee!“ meinte Dirk Barthel, schwer geprüfter Präsident von Altona 93, als er gefragt wurde, ob er die Altonale nicht nutzen wolle, um unter den Vertretern des Partnerlands Russland nach einem zu suchen, der das finanzielle Potenzial hat, den chronisch klammen Verein zu kaufen.
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