Das Schmidtchen – Bühne für Stars von morgen

Corny Littmann (l.) und Norbert Aust eröffneten das neue Theater Schmidtchen, das variabel bis zu 200 Zuschauer fassen kann.

Drittes Theater von Corny Littmann und Norbert Aust eröffnete am Spielbudenplatz.

Von Reinhard Schwarz

„Es ist noch nicht alles ganz fertig“, entschuldigte sich Theaterchef Corny Littmann vor rund 200 geladenen Gästen. Tatsächlich: Es roch noch nach Baustelle und frischer Farbe. Und vor dem Eingang steht noch ein Gerüst.
Kein Grund für Corny Littmann und Norbert Aust, die Doppelspitze des Schmidt Theaters und des Schmidts Tivoli, die Eröffnung der neuen Spielstätte Schmidtchen zu verschieben. Zumal schon die ersten Künstler gebucht sind und das Programm bis September bereits steht.
Mit dem, wie die anderen Theater am Spielbudenplatz gelegenen Schmidtchen, wollen Littmann und Aust eine Lücke schließen: Hier sollen junge Künstler sowie Newcomer auftreten, für die die beiden anderen Häuser mit ihren 420 Plätzen und 630 Plätzen noch zu groß sind. Der Saal des Schmidtchen kann zwischen 80 und 200 Zuschauer aufnehmen. „Wir wollen die Künstler vier Tage hintereinander haben“, gab Littmann zu verstehen. Bisher habe man viele Comedians und Entertainer nur tageweise in das Programm von Tivoli und Schmidt Theater einschieben können.
Zur Eröffnung der neuen Bühne gaben Entertainer wie der Deutsch-Holländer Sven Ratzke sowie Jung-Comedians wie Stefan Danziger Kostproben aus ihren Programmen. Komikerlegende Karl Dall („Insterburg & Co.“) scherzte zunächst noch mit Corny Littmann, um anschließend einige Hans Albers-Lieder zum Besten zu geben. Dabei durfte auch der Klassiker „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ nicht fehlen. Carolin Fortenbacher und Nik Breidenbach begeisterten mit einer Ike & Tina-Turner-Hommage. Carolin Fortenbacher tobte zu „Proud Mary“ über die Bühne. Nach dieser Einstimmung begann die Eröffnungsparty in der neben der Bühne gelegenen Bar „Alte Liebe“. Von hier aus werden künftig die Gäste des Schmidtchens mit Getränken und Speisen versorgt: Die neue Spielstätte ist wie das Tivoli und das Schmidts ein Verzehrtheater.
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