Crew der Saga Sapphire spendet 1.000 € und Kicker für den DUCKDALBEN

Markus Wichmann, Leiter Seafarers´Lunge, und Mitglieder der Crew der Saga Sapphire

Besatzung der ehemaligen MS Europa zu Gast in der Seafarers´ Lounge und im Seemannsclub

Mit einer Doppelpass-Spende bedankte sich die Crew der Saga Sapphire für die Hilfe, auf die sie bei ihrem Stop Mitte Juni in Hamburg von der Seafarers´ Lounge und des international seamen´s club DUCKDALBEN rechnen konnte: Einerseits ging ein 1.000 Euro Scheck an den DUCKDALBEN. Andererseits spendierten die Seeleute im Geist der Europameistershaft einen Tischfußball-Tisch für den Club. Markus Wichmann, Leiter der Seafarers´ Lounge, die sich als Dependance an den Kreuzfahrtterminals um die Crews der Kreuzfahrtschiffe kümmert: „ Ein Kicker hat wie ein Billard-Tisch für Seeleute eine besondere Bewandtnis. An Bord eines Schiffes kann man vieles spielen – nur nicht Billard oder Kicker. Wenn Seeleute einen Billardtisch oder einen Kicker sehen, wissen sie: Wir sind an Land.“ Das bedeutet für die Seeleute der ehemaligen MS Europa von Hapag-Lloyd Cruises: Wir sind in Hamburg. Die Saga lag 55 Tage bei Blohm & Voss. Hier wurde sie überholt und aufgefrischt (Refit). Wichman: „Durch den fast zweimonatigen Aufenthalt ergab sich eine längere Beziehung zwischen uns und der Besatzung. Wir von der Lounge machten Krankenhausbesuche und besuchten die Crew auf dem Schiff. Das Team vom DUCKDALBEN fuhr mehrere tausend Kilometer von Blohm & Voss in den Club und zurück, damit die Crew im Club chillen und kommunizieren konnte. Besonders danken wollen daher wir unseren Ehrenamtlichen Mitarbeitern.“

Die Seafarers´ Lounges an den Kreuzfahrtterminals in Altona, Hamburg-Steinwerder und in der Hafen-City sind Gemeinschaftsprojekte der Seemannsmissionen Hamburg-Altona und Hamburg-Harburg sowie der Deutschen Seemannsmission in Hamburg e.V. .Sie wurden ins Leben gerufen, um auch denen eine Heimat auf Zeit zu bieten, die Kreuzfahrten erst möglich machen: Weltweit über 250.000 Servicemitarbeiter, Seeleute, Techniker. Auf Luxusschiffen kann das Verhältnis Passagier – Crewmitglied bei 1:1 liegen, wenige Groß-Schiffe erreichen 1:4, meist kommen zwei bis drei Passagiere auf ein Crewmitglied. 2017 werden 700.000 Passagiere und 2018 eine Million erwartet. 2015 besuchten über 20.000 Seeleute oder Servicemitarbeiter die Lounges. 2014 zählten die damals erst zwei Lounges 15.000 Besucher. Die Saga Sapphir hat 300 Crew-Mitglieder und Platz für maximal 600 Passagiere.

Wichmann: „Auch die Crews der Cruiseliner brauchen support of seafarers‘ dignity. Wer meint, dass hier die Arbeit einfacher als auf Frachtschiffen ist, der irrt. So sind die Liegezeiten kürzer. Da gerade in Hamburg häufig die Passagiere wechseln, bleibt kaum Zeit zur Erholung.“ Die Lounges sind daher nahe den Schiffen. Sie sind kleine Oasen, wo die Mannschaften der Luxusliner auftanken, Dinge für den täglichen Bedarf kaufen oder via Skype mit ihren Familien in Kontakt treten. Sie schätzen daher eine schnelle Internetverbindung. Auf den Schiffen ist dies meist unbezahlbar.“
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