Christian Schön hat es geschafft!

Hat am härtesten sportlichen Wettkampf der Welt teilgenommen: dem Ironman Hawaii.

Der Mann aus Ottensen war auf Hawaii beim härtesten Triathlon der Welt dabei.

Christian Schön (49) hat es geschafft: Er hat den Ironman Hawaii, den berühmtesten Triathlon der Welt, durchgestanden und damit das erreicht, wonach er sich immer gesehnt hatte: Einmal diesen legendären Wettkampf zu bestreiten und durchs Ziel zu laufen – egal auf welcher Position.
Er brauchte dafür ungefähr doppelt so lang wie der diesjährige Gewinner Frederick van Lierde, der nach acht Stunden, zwölf Minuten und 29 Sekunden das Ziel erreichte. Christian Schön kämpfte 16 Stunden, 39 Minuten und zwölf Sekunden lang. Er startete kurz vor halbneun morgens und kam abends, nach anderthalb Stunden Schwimmen, gut sieben Stunden Radrennen und rund sechseinhalbstündigem Lauf ins Ziel. Zeitweise hatte der Altonaer nicht geglaubt, das Rennen überhaupt beenden zu können. Noch kurz vorher hatte er mit Ischiasproblemen und einer Lungenentzündung im Krankenhaus gelegen. Dass er noch nicht ganz auf dem Damm war, rächte sich: So musste er zwischen dem Radrennen und dem Laufen eine Pause von fast anderthalb Stunden einlegen, weil sein Puls verrückt spielte, er litt an Krämpfen und Übelkeit. "Und beim Lauf ging der Puls immer wieder hoch; ich half mir, indem ich abwechselnd 50 Schritte ging und 50 Schritte lief." Wichtig war ihm nur eins: Vor Mitternacht die Ziellinie zu erreichen, zu den Finishern zu gehören. Denn 17 Stunden nach dem Start ist der Ironman Hawaii zu Ende. Schön kam 21 Minuten vor Torschluss an.
Der Finish beim Ironman Hawaii ist der vorläufige Höhepunkt eines ungewöhnlichen Lebenslaufes: Vor genau zehn Jahren warf Schön eine tadellose Manager-Karriere hin und widmete sich nur noch dem, was ihm Spaß machte: dem Sport. Seitdem lebt er von Sponsorengeldern, außerdem gibt er Spinningkurse und arbeitet als Personaltrainer. Er organisiert Radreisen und hat eine eigene Radmarke, Lefi, die er in seinem kleinen Kellerladen in Ottensen vertreibt.
Seine Worte: „Der Schritt, mein Hobby zum Beruf zu machen, war die beste Entscheidung. Er stand nicht für Erfolg, nicht für gute Wettkampfzeiten, nur für ein gutes Gefühl! Er war die Entscheidung für die Freiheit.“
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.