Betonboot ankert vorm Altonaer Museum

Bootsbauer und Aussteller: Künstler Knud Plambeck (li.) mit Museumsdirektor Torkild Hinrichsen. (Foto: cvs)
Von Christopher von Savigny
Es ist etwa drei Meter lang und wiegt stattliche 1,5 Tonnen: Schwimmen wird das „Betonboot“ vor dem Altonaer Museum sicherlich nie können. Aber dafür kann man sich gemütlich auf der glatten, geschwungenen Oberfläche niederlassen und die Frühjahrssonne genießen. Vielleicht gelingt es einem sogar, sich regelrecht „wegzuträumen“ und den Alltag zu vergessen. Dies jedenfalls wäre ganz im Sinne des Erfinders: „In einem Boot auf dem Wasser kann man ganz für sich sein, wie in einer anderen Welt“, sagt „Bootsbauer“ Knud Plambeck.
Seit seiner Kindheit schlägt das Herz des Ottensener Künstlers für die Seefahrt: In seinem Atelier, der Galerie Wasserspiegel in der Mottenburger Twiete, stellt er fantasievolle Schiffsmodelle aus, die er aus Blechen und ausgedienten Alltagsgegenständen zusammenfügt. Eine alte Schreibmaschine verwandelt sich in einen Frachter, aus Fahrradschläuchen werden winzig kleine Schlauchboote. Das massige Betonboot, dessen Bug in Richtung Elbe weist, ist eine Dauerleihgabe an das Altonaer Museum. „Die Skulptur nimmt ein wichtiges Thema unseres Museums auf, nämlich die Schifffahrt“, freut sich Museumsdirektor Torkild Hinrichsen. „Und als Nebeneffekt hält sie uns die Falschparker vom Leibe.“
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