Bereitschaftspflege - eine Aufgabe für Sie?

In Bereitschaftspflege wird ein Kind in der Regel dann untergebracht, wenn es unvorhersehbar und kurzfristig aus seiner Familie genommen werden muss - zum Beispiel, wenn es dort durch eine akute Krise gefährdet ist.

Die Zeit der Unterbringung ist befristet - sie soll sechs Monate nicht überschreiten, damit sich Kind und Pflegefamilie auch wieder gut voneinander trennen können. Diese Zeit dient zur Klärung: Kann das Kind zurück zu seinen leiblichen Eltern oder muss für es ein neuer Lebensmittelpunkt, z. B. eine Dauerpflegefamilie, gesucht werden?

Im Bezirk Altona werden Bereitschaftspflegefamilien benötigt. Falls Sie sich vorstellen können, selbst für diese Aufgabe zur Verfügung zu stehen: Bereitschaftspflegemutter oder -vater können Sie in der Regel unabhängig von Ihrem Alter, von Ihrem Familienstand oder von Ihrer Ausbildung werden. Die Familie sollte aber finanziell abgesichert und gut per U- oder S-Bahn erreichbar sein.

Was für die Tätigkeit besonders wichtig ist: Gesucht werden Menschen, die belastbar, geduldig und flexibel sind; Menschen, die Grenzen setzen und Grenzen respektieren können. In der Regel sollte die Hauptbetreuungsperson nicht berufstätig sein, denn es muss genügend Zeit für die Kinder vorhanden sein. Jedoch sind Ausnahmen nach Absprache möglich.
Weitere Voraussetzung: Die eigenen Kinder der Pflegefamilie sollten älter als 2 Jahre sein.

Auch wichtig: als Bereitschaftspflegefamilie betreuen Sie im Laufe der Jahre verschiedene Kinder. Ihre Familie muss sich immer mal wieder auf ein neues Kind einstellen, das nach einiger Zeit wieder geht.

Einzelheiten erfahren Sie beim nächsten Informationsabend zu den zeitlich befristeten Pflegeformen am Donnerstag, 27.8.2015, bei PFIFF im Brauhausstieg 15-17 (U- und S-Bahn Wandsbeker Chaussee).

Anmeldungen sind telefonisch unter 040-410984-60 oder direkt über die Webseite
möglich.
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