Bauarbeiten für Landstromanlage am Altonaer Kreuzfahrtterminal haben begonnen

Der Kreuzfahrtterminal in Altona (Foto: Kostenfreies Bild von Wikimedia)

Anne Krischok (SPD): Landstrom-Terminal in Altona bringt Luftverbesserung für die Altonaer Bürgerinnen und Bürger



Landstrom für Kreuzfahrtschiffe: Die Bauarbeiten in Altona haben endlich begonnen. Dazu erklärt die Vorsitzende des Umweltausschusses und Altonaer SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok: "Nach scheinbar endlosen Diskussionen in schwarz-grünen Regierungszeiten folgen nun endlich sichtbare Taten. Wir haben uns als SPD-Fraktion für Landstrom in Altona eingesetzt. Dieser kommt nun. Nach Schwarz-Grünem Zaudern und Prüfen bauen wir - das bedeutet für Altona konkret bessere Luft, weniger Ruß und weniger Lärm."

Krischok weiter: "Hamburg nimmt in Zeiten klammer Haushaltslagen viel Geld in die Hand: Über sieben Millionen Euro plus weitere Verpflichtungsermächtigungen von über acht Millionen Euro sind eine große Investition. Wir leisten damit einen ganz wichtigen und konkreten Beitrag zum Umwelt- und Lärmschutz und werden bei der Welthafenkonferenz im kommenden Jahr zeigen, dass Hamburgs Hafen mit der Landstromanlage in Altona und Power Bargen in der Hafen City Beispiel für Häfen in aller Welt sein kann."

Zum Hintergrund:

Die neue Landstromanlage wird im Sommer kommenden Jahres in Betrieb gehen und kostet rund 10 Millionen Euro. Davon werden 3,5 Millionen Euro aus einem Zuschuss der Europäischen Union finanziert. Für die Nutzung der Landstromanlage ist der Bezug von elektrischer Energie aus erneuerbaren Quellen vorgesehen. Mit der neuen Landstromanlage können Kreuzfahrtschiffe künftig während ihrer Liegezeit in Altona nahezu alle Motoren ausstellen. So wird der Ausstoß von Luftschadstoffen, wie Stick- und Schwefeloxiden und Feinstaub, sowie auch Kohlendioxid deutlich reduziert. Zudem werden auch die Schallemissionen stark gesenkt.
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