Ausstellung „Helfer auf vier Pfoten“ kommt nach Hamburg

Wann? 06.11.2017 bis 17.11.2017

Wo? Hamburger Sparkasse, Großer Burstah, 20457 Hamburg DE
Führhunde - Freund und Helfer für blinde Menschen. Bild: Inken Jaaks
Hamburg: Hamburger Sparkasse | „100 Jahre Blindenführhundausbildung in Deutschland“

Im Oktober 1916 übergab der Deutsche Verein für Sanitätshunde den ersten systematisch ausgebildeten Blindenführhund an den Kriegsblinden Paul Feyen. 100 Jahre später würdigt der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) dieses Ereignis mit einer Wanderausstellung, die 2017 endlich auch in Hamburg zu sehen ist. Die Ausstellung „Helfer auf vier Pfoten – 100 Jahre Blindenführhundausbildung in Deutschland“ macht vom 6. bis 17. November Station in Hamburg.

Am 6. November findet um 14:30 Uhr die Eröffnung statt, zu der wir Sie herzlich einladen. Es sprechen:

Tobias Kleinert, stellvertretender Filialleiter HASPA
Heiko Kunert, Geschäftsführer des Blinden- und Sehbehindertenvereins Hamburg e.V. (BSVH)
Bärbel Mickler, Ansprechpartnerin für Führhundfragen beim BSVH
Torsten Wolfsdorff vom BSVH stellt das Buch "Blindenführhunde - Kulturgeschichte einer Partnerschaft" von Detlef Berentzen vor liest dazu aus der Punktschriftausgabe

Ort der Ausstellung/ Eröffnung:

Hamburger Sparkasse, Filiale Großer Burstah
Ecke Adolphsplatz / Gr. Burstah
20457 Hamburg
Öffnungszeiten: Von 08:30 bis 16:00 Uhr, Donnerstag von 08:30 bis 18:00 Uhr
Inhalt der Ausstellung:

Die Ausstellung wartet mit spannenden historischen Fakten zur faszinierenden Partnerschaft zwischen Mensch und Tier auf, vermittelt Informationen zur Ausbildung von Blindenführhunden und zeigt, was sehende Bürger tun können, um dem Team von Hund und Mensch die Arbeit zu erleichtern. Blinde und sehbehinderte Menschen können sich Texte und Bildbeschreibungen unter http://4-pfoten-ausstellung.dbsv.org über das persönliche Smartphone vorlesen lassen. Die Ausstellung und weitere DBSV-Aktivitäten zum Führhundjubiläum werden gefördert durch die Aktion Mensch.
Hintergrund:

Im Ersten Weltkrieg wurden Blindenführhunde vor allem an erblindete Soldaten übergeben, aber in den folgenden Jahren profitierten zunehmend Zivilblinde von den „Helfern auf vier Pfoten“. Das fand auch im Ausland viel Beachtung und die Idee der systematischen und institutionellen Ausbildung von Führhunden führte zu Neugründungen von Schulen in der Schweiz, in England und den USA. Seitdem verlassen sich weltweit blinde und sehbehinderte Menschen auf die Führleistungen ihrer Hunde. Führhunde sind aber nicht nur „sehende Assistenz“. Sie sind „Hilfsmittel mit Seele“. Ein Führhund bietet Hilfe und Freundschaft und steht seinem Halter rund um die Uhr zur Verfügung – und das ein Leben lang. Das macht ihn einzigartig. Denn selbst die sich stetig weiterentwickelnden Technologien können die Leistungen eines Führhundes allenfalls ergänzen, nicht ersetzen.

Pressebild zum Download sowie historische Fakten und Infos rund um das Führhundjubiläum unter: http://4-pfoten.dbsv.org
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