An der Gaußstraße wird es finster

Julian Greis (o.r.), Pascal Houdus (u.r.), Camill Jammal U.l.) und Nicki von Tempelhoff (o.l.) reisen im dem Theaterstück „Die lächerliche Finsternis“ durch die Regenwälder Afganistans den Strom Hindukusch hinauf. Foto: Krafft Angerer

Das Thalia Theater feiert am 8. November die Premiere
von „Die lächerliche Finsternis“ von Wolfram Lotz

Auf der Suche nach einem Oberstleutnant, der, dem Wahnsinn verfallen, zwei Kameraden getötet hat, reisen in dem Theaterstück „Die lächerliche Finsternis“, zwei Bundeswehrsoldaten auf der Bühne des Thalia Theaters in der Gaußstraße, durch die Regenwälder Afghanistans den langsamen Strom des Hindukusch hinauf. Die Premiere wird am Sonnabend, 8. November, um 20 Uhr gefeiert. Weitere Vorstellungen am Montag, 10. November, um 20 Uhr sowie am Sonntag, 16. November, um 19 Uhr.
In unterschiedlichen Episoden gelangen die Soldaten unter anderem in ein italienisches Blauhelmlager, in dem Eingeborene Schutz vor den Übergriffen der Taliban gesucht haben und hier nun Rohstoffe für die weltweite Handyproduktion abbauen. Doch ohne Internet und Fernsehen geht der Krieg an ihnen vorbei. Orientierungslos sitzen sie mitten im Krisengebiet. Bald wird das Chaos der globalen Konflikte von einer zunehmenden Wildnis überwuchert, in der alles immer mehr ineinander fließt und verschwimmt. Schließlich wird diese Weltreise nicht nur für die Bühnen-Charaktere, sondern auch für die Schauspieler zu einer Reise in die eigene Finsternis. Geschrieben hat das Stück Wolfram Lotz (33), der 2011 zum „Nachwuchsautor des Jahres“ gewählt wurde. Auf der Bühne glänzen Julian Greis, Pascal Houdus, Camill Jammal, Peter Maertens und Nicki von Tempelhoff in der „Lächerlichen Finsternis“.
Die Tickets kosten 26 Euro, ermäßigt zwölf Euro. Kartentelefon S 32 81 44 44.
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