Altonale-Plakat: Grünes Mars-Männchen gewinnt den ersten Preis

Kristina Gehrmann (22), Julia Gordon (29) und Godelewa Jipp (32, von links)) lagen mit ihren Entwürfen für ein Altonale Plakat 2012 auf den ersten Plätzen. 75 Einsendungen waren in den Wettbewerb geschickt worden. (Foto: pr)

Plakatwettbewerb entschieden

Frauen hatten die Nase vorn beim ersten Plakatwettbewerb der Altonale. Die drei vorderen Plätze der insgesamt 75 Einsendungen wurden von Zeichnerinnen erobert.
Den ersten Preis gewann Julia Gordon (29) mit ihrem gut gelaunten, Fisch verschlingenden, vielbeinig tanzenden und Trompete-trötenden grasgrünen Altonale-Wesen in Linolschnitt-Technik.
Damit gewann Gordon, die auf St. Pauli wohnt, 1.000 Euro und das Vergnügen, ihren Entwurf auf unzähligen Plakaten und Foldern zur Altonale zu sehen. Die Jury zeigte sich vom Zeichenstil und dem Facettenreichtum beeindruckt: „Das Plakat ist die Altonale, wie sie lebt“, meinte Nicole Alpers vom Altonale-Büro. Julia Gordon absolviert derzeit ein Masterstudium an der Hochschule für Angewandte Künste.
Auf dem zweiten Platz landete das Plakat der Rahlstedterin Kristina Gehrmann (22) mit einer klassische Hafenszene: die Begrüßung eines Matrosen durch seine Liebste. Gehrmann studiert an der Akademie Leonardo in Ottensen und möchte sich später als Illustratorin selbstständig machen.
Auf Godelewa Jipps (32) Plakatentwurf, der den dritten Preis erhielt, braust ein „Kulturschiff“ unter vollen Segeln auf den Betrachter zu. Jipp hat vor drei Jahren die „Neue Zeichnerei Hamburg“ in der Großen Brunnenstraße 47 gegründet, wo sie Aufträge aus den Bereichen Text, Grafik, Illustration und Objekt bearbeitet, Workshops veranstaltet und ihre Räume für Ausstellungen, Lesungen, Konzerte und Theater zur Verfügung stellt.
Manfred Pakusius, Geschäftsführer der Altonale, kündigte an, dass das Altonale-Plakat auch in Zukunft im Wettbewerb gefunden werden soll, um Künstlern eine Plattform bieten.
Unterstützt wurde der Wettbewerb vom Hamburger Kinderbuchhaus, gesponsert vom Mercado Einkaufszentrum. Die besten 30 Plakate werden noch bis 12. Mai im Mercado, Ottenser Haupstraße 10, zu sehen sein; von 31. Mai bis 17 Juni werden sie im Altonaer Rathaus, Platz der Republik 1, ausgestellt.
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