Altonale-Plakat 2016: Ein Löwe paddelt

Das Siegerplakat von Fiete Koch: Der Jury gefiel besonders, dass er Tradition und Gegenwart sowie die Partnerschaft zwischen Maltepe (Türkei) und Altona unaufdringlich und ohne jedes Klischee darstellt. Foto: pr

Fiete Koch gewinnt den Altonale Plakatwettbewerb

Von Horst Baumann. Der Plakatwettbewerb der Altonale18 ist entschieden. Gewonnen hat ihn Fiete Koch. Er ist freischaffender Illustrator und Koch. Was stellt sein Entwurf dar? Der Löwe, König der Tiere und Symbol von einst, springt vom Staatswappen, paddelt über die Elbe und möchte am Kulturfestival mit seinem Kumpel dem Vogel teilnehmen. Der Fluss im unteren Teil des Plakats ist die Verbindung zwischen Maltepe am Bosporus (diesjährige Altonale-Partnerstadt) und Altona an der Elbe.
Seine Erklärung dazu: „Im Herzen der Hafenstadt Hamburg leben in Altona die verschiedensten Menschen zusammen. Schon immer wilder, bunter, kulturell vielfältig und doch wie ein kleines Dorf. Die Geschichten von heute spielen in einer historischen Kulisse.“
Der sechsköpfigen Jury gefiel, dass Tradition und Gegenwart sowie die Partnerschaft zwischen dem türkischen Maltepe, einem Stadtteil von Istanbul, und Altona „unaufdringlich und ohne jedes Klischee“ dargestellt wird. Anders als bei den bisherigen Wettbewerben richtete sich der fünfte Plakatwettbewerb der Altonale an ausgewählte Teilnehmer: In diesem Jahr wurden erstmals nur die Illustratoren eingeladen, die bei den vorangegangenen vier Ausschreibungen zu den zehn Bestplatzierten gehörten.
Der diesjährige Wettbewerb ist mit insgesamt 1.500 Euro dotiert. Fiete Koch bekam 1.000 Euro, die zweitplatzierte Ingrid Loidold 300 und Janine Czichy (3. Platz) 200 Euro. Übrigens: Alle diesjährigen Plakatentwürfe hängen bis Sonnabend, 7. Mai, im Mercado, auf der Ebene vor Douglas im Erdgeschoss.
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