Altonaer wollen das Leben eines herzkranken Mädchens retten

Die 15-jährige Truye Mulat hat eine Chance zu überleben: die Operation in Deutschland. (Foto: Hamburger mit Herz e.V.)
Haben Sie schon einmal versucht ein Leben zu retten? Nein? Wir auch nicht. Es ist das erste Mal, dass unser Verein Hamburger mit Herz e.V. versucht, ein Leben vor dem sicheren Tod zu bewahren. Ein junges, zartes Licht vor dem vorzeitigen Erlöschen zu schützen. Im Januar wurde uns vor Ort in Äthiopien klar, dass wir uns darum kümmern müssen. Wir standen der 15-jährigen, schwer herzkranken Truye Mulat gegenüber und wussten vermutlich besser als sie selbst und ihr Vater, was auf sie zukommen wird, wenn wir uns einfach wieder abwenden. Truye hat eine Herzklappenentzündung. In Deutschland könnte sie operiert und geheilt werden, in Äthiopien nicht.
Unser Verein wird im April zwei Jahre alt. Bisher sammelten wir Spenden für den Bau einer Schule in Äthiopien, für schwerkranke Kinder aus Hamburg und für das Eidelstedter Kinderhospiz Hamburg Kinderleben. Doch nun haben wir für Truye die Verantwortung übernommen. Wir telefonieren mit Stiftungen, mit Spendern und auch mit Ärzten. Wir werden in bürokratische Prozesse verwickelt und hören viel: Wir wissen inzwischen, wie es nicht funktioniert und warum das alles so schwer und kompliziert sein muss. Aber wir geben nicht auf, auch wenn uns und Truye die Zeit davon läuft. Wir werden den Weg finden, der funktioniert, den entscheidenden Kontakt zu einer Stiftung oder einem großzügigen Klinikum. Oder wir werden 2500 Menschen überzeugen, je zehn Euro zu spenden, In den vergangenen vier Wochen konnten wir ca. 14 Prozent der Gesamtkosten von 24.555 Euro sammeln.
Vielleicht kennen Sie die Lösung oder kennen Sie die richtigen Menschen, hier in unserer Nachbarschaft. Auf www.hamburger-mit-herz.de finden Sie mehr Informationen über unser herzkrankes Mädchen und unsere Aufgabe.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.