Altonaer Museum schließt für vier Monate

Umbauarbeiten von Januar bis April 2013.

Von Christopher von Savigny.
Wer für die nächste Zeit einen Besuch des Altonaer Museums geplant hat, sollte sich sputen: Denn Ende des Jahres will das Ausstellungshaus für vier Monate seine Pforten schließen. Hintergrund sind Sanierungsarbeiten. Am 1. Mai 2013 eröffnet das Haus wieder mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm anlässlich seines 150. Geburtstags.
Die Baumaßnahmen betreffen vor allen Dingen den Brandschutz wie beispielsweise die Erneuerung der Brandmeldetechnik sowie den Austausch und die Ertüchtigung von Brandschutztüren. Darüber hinaus stehen die energetische Sanierung von Flachdächern und der Austausch veralteter Fenster auf dem Programm. „Es wird keinen Raum geben, der nicht von den Maßnahmen betroffen ist“, sagt Museumswissenschaftlerin Vanessa Hirsch. „Wir haben uns bemüht, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.“
Im Gespräch sei auch eine Sanierung bei laufendem Ausstellungsbetrieb gewesen. Dadurch hätten die Bauarbeiten allerdings rund zwei Jahre in Anspruch genommen. Währenddessen hätte man große Teile der Ausstellung für den Besucherbetrieb schließen müssen. Die Baukosten in Höhe von 1,4 Millionen Euro werden von der Hamburgischen Immobilien Management Gesellschaft (IMPF) getragen, die die Gebäude der Stiftung Historische Museen Hamburg verwaltet.
Im Frühjahr geht es für das Traditionshaus dann mit neuem Schwung weiter: Anlässlich des Tags der offenen Tür am 1. Mai, der für Besucher kostenlos ist, stehen zahlreiche Führungen und Vorträge auf dem Programm. Gefeiert wird im nächs-ten Jahr nicht nur das 150. Jubiläum des Museums, sondern auch der 40. Geburtstag der „Sesamstraße“. Die neue Bilderschau „Der Tod und das Meer“ präsentiert einen Blick auf das alltägliche Wagnis der Seefahrt. Weiterhin zu sehen sind die Ausstellungen „Vermessenes Altona“ und „Helldunkel. Spiele mit Licht und Schatten“, die sich an Kinder richtet.
Während der Umbaus schließen auch das Archiv und die Bibliothek des Museums. Das Kinderbuchhaus zieht übergangsweise ins Heine-Haus an der Elbchaussee um. Foyer und Museumsshop bleiben geöffnet.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.