Altona und die Eisenbahn: Bilder und Geschichten gesucht

Lok im alten Güterbahnhof Altona. Das Foto wurde 1969 gemacht. Solche historischen Fotos sucht das Stadtteilarchiv Ottensen. (Foto: Stadtteilarchiv Ottensen)

Stadtteilarchiv plant Ausstellung zu Altonas Bahngelände

Das Stadtteilarchiv Ottensen plant eine neue Ausstellung. Im Fokus: das Altonaer Bahngelände, das mit dem Gleisdreieck Altona und dem ehemaligen Güterbahnhof Altona früher das größte und bedeutendste Bahnbetriebswerk Norddeutschlands beherbergte. Für diese Ausstellung werden Fotos gesucht.
Dazu gehören beispielsweiseBilder aus den Lokschuppen, von Dampfloks auf der Drehscheibe, vom Leben auf dem Güterbahnhof an der Harkortstraße und im alten Bahnhofsgebäude. Auch gesucht werden Bilder und Geschichten rund um den Wasserturm, vom Tunnel zwischen Güterbahnhof und Bahnbetriebs- werk, von der Kantine und dem Übernachtungsgebäude, der Kleiderkasse in der Harkortstraße 125 , der benachbarten Fernmeldemeisterei sowie von der Fettgasanstalt und vom späteren Heizkraftwerk an der Kohlentwiete.
Über den Güterbahnhof wurden in beiden Weltkriegen Truppentransporte an die Front abgewickelt. Hat jemand Fotos davon? Auch Bilder, die zeigen, wie Güterwaggons Richtung Holstenbrauerei die Harkortstraße überqueren, sind willkommen - wie auch Fotos von Arbeiten an den Freiladegleisen oder bei Anliegern der Harkortstraße: dem ehemaligen Schlachthof, der Holsten, dem Kohlengroßhandel Böe & Ketelsen oder Linde.
Fragen? Informationen gibt es bei Hans-Günter Schmidt unter Tel 38 25 86 oder im Stadtteilarchiv Ottensen, Tel 390 36 66 .

Donnerstag, 19. April, 19.30Uhr, Stadtteilarchiv Ottensen, Zeißstraße 28, Hinterhaus: Gerd Riehm liest aus seinem Buch „Wie kann man hier bloß wohnen?" Er beleuchtet darin die Geschichte des Quartiers am Altonaer Güterbahnhof um die Mitte des vorigen Jahrhunderts. Besondere Aktualität hat das Buch durch die Diskussionen, die sich heute um die zukünftige Bebauung des ehemaligen Bahngeländes drehen.
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