Alte Nähmaschinen gesucht

Anaida Virabian möchte armenische Waisenmädchen zu Schneiderinnen ausbilden lassen. Für dieses Projekt sammelt sie nun alte Nähmaschinen.

Anaida Virabian startet ein Hilfsprojekt für Armenien.

Anaida Virabian möchte ein Projekt für ihr Heimatland Armenien starten. Dafür sucht sie funktionsfähige Nähmaschinen.
Virabian lebt seit 24 Jahren in Hamburg und ist nach 14 harten Jahren, in denen ihr Aufenthaltsstatus nicht geklärt war, nun als Mathematiklehrerin an der staatlichen Handelsschule H 13 angestellt. Immer hat sie Kontakt nach Eriwan, der Hauptstadt Armeniens, gehalten und ist gut informiert über die Lage vor Ort.
Nun möchte sie helfen: jungen Mädchen, die in Waisenhäusern aufwachsen und sich mit dem Moment der Volljährigkeit allein durchschlagen müssen, meist nur mit einer rudimentären Ausbildung ausgestattet.
An ihrer Seite hat Anaida Virabian zwei ehemalige Schneidermeisterinnen aus Eriwan, die zugesagt haben, die 16- bis 18-jährigen Mädchen an der Nähmaschine auszubilden. Virabian: „Damit sollen die Waisenmädchen eine Grundlage für den Beruf als Näherin oder Schneiderin bekommen, um später in dieser Branche einen Job zu erhalten und sich selbst zu versorgen – ein Projekt als Hilfe zur Selbsthilfe.“
Dafür benötigt sie Nähmaschinen und alles, was dazugehört, wie beispielsweise Nadeln, Spulen und Nähmaterial.
Die erste Nähmaschine hat sie schon. An die ist sie auf kuriose Weise gekommen. Anaida Virabian erzählt: „Ich bin mit einer Freundin in der Laeiszhalle in einem Konzert. In der Pause erzähle ich ihr von meinem Projekt. Da dreht sich in der Reihe vor uns eine Dame um und sagt: „Entschuldigung, ich habe ihr Gespräch mit angehört und finde Ihr Vorhaben großartig. Ich habe eine alte Nähmaschine, die würde ich gerne spenden.“
Mehr Info: Tel 0173 / 411 27 39.
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