Ärger mit Gehweg-Parker in Altona

Der PKW blockierte noch den ganzen Tag den Fußweg, dort war dann Endstation für Rollstuhlfahrer. (Harkortstraße Altona-Nord)

„Ich spucke auf alle und parke wo ich will!“

Wenn man glaubt es kann nicht schlimmer werden, setzen unsere Hamburger Politiker und Beamten noch einen drauf. Damit Baufirmen ihr Material bequem in Reichweite lagern können und komfortable Parkmöglichkeiten vorfinden, werden Gehwege der Harkortstraße nun komplett für Fußgänger und Rollstuhlfahrer gesperrt. Sogar mit einem Halteverbotsschild werden Parkplätze für Firmen reserviert. Verantwortlich dafür sind Hamburger Behörden und das Quartiersmanagement „Neue Mitte Altona“. Auch die Hamburger Polizei hat sich aus Altona-Nord zurückgezogen und kontrolliert hier nicht mehr durch Streifengänge. PKWs und Lieferwagen, oft mit osteuropäischen Nummernschildern, parken ungestraft auf den Fußwegen und Grünstreifen und blockieren Zugänge. Ich hatte schon wegen einigen besonders dreisten Gehweg-Parkern die zuständige Wache informiert. Anstatt den Wagen abschleppen zu lassen, hat der generöse Polizist die Baustelle nach dem Fahrer abgesucht, ohne Erfolg, der PKW blockierte noch den ganzen Tag den Fußweg. Dort war dann Endstation für Rollstuhlfahrer. Nur ein Beispiel von vielen. Mit dem richtigen Kennzeichen aber kein Problem. Mit einem deutschen Nummernschild kommt man in Hamburg nicht so leicht davon. Für Deutsche gibt es ein fettes Knöllchen und es wird abgeschleppt. Gehwegparken ist in Osteuropa schon ein Teil der Folklore geworden. Bürger wehren sich jetzt, wie auf YouTube „Stop Cham“ und „Stop a Douchebag“ zu sehen ist. Ein Vorbild auch für Deutschland?

Seit 2013 wird an der Harkortstraße gebaut. Der Zoll wurde hier auch noch nicht gesehen, evtl. glauben die Beamten dass Bauarbeiter jeden Tag nach Feierabend mit ihren Fahrzeugen wieder in die osteuropäischen Länder zurückfahren und deshalb ihre Fahrzeuge hier nicht versteuern müssen. Hauptsache der „Deutsche Michel“ hält sich an die Gesetze, der diskutiert auch nicht so viel wenn die Polizei kommt, oder entzieht sich der Ansprache der Ordnungshüter mit einem freundlichen „Ich nix verstehen“. Jetzt werden an der Harkortstraße auch sonntags Erdarbeiten durchgeführt. Die Arbeiter sind selbständige und buddeln Kabelschächte, wie mir mittgeteilt wurde. Ignoranz der Politik!?
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