Achtung! Zug fährt ab

Ausstellung zum Eisenbahnknoten Altona eröffnet.

Das Stadtteilarchiv Ottensen eröffnet am Mittwoch, 10. April, um 19 Uhr unter dem Motto Arbeitsalltag - Nachbarschaft - Umbruch die Ausstellung „Achtung! Zug fährt ab“ zur Geschichte des Eisenbahnknotens Altona.
Ein Vertreter des Denkmalschutzamts wird vor Ort ein Grußwort sprechen, die Einführung in das Thema übernehmen Birgit Gewehr vom Stadtteilarchiv sowie Autor und Anwohner Gerd Riehm. Die Ausstellung läuft bis Mittwoch, 30. April.
Im Herzen Altonaa, dort, wo heute noch Gleise verlaufen und leere Güterbahnhofshalle stehen, soll demnächst ein neues, großes Wohnquartier entstehen, die „Mitte Altona“. Grund genug für das Stadtteilarchiv, einen ausführlichen Blick auf die Geschichte dieses ausgedehnten Areals zu werfen.
Mit dem Altonaer Bahnhof, dem Bahnbetriebswerk Altona und dem Güterbahnhof ware drei Betriebsstätten der Bahn auf einer Fläche konzentriert, die immer von Umbruch gekennzeichnet war. Wo zuerst Dampf- und dann Dieselloks fuhren und rangierten, nahm der Betrieb immer weiter ab, bis er fast ganz zum Erliegen kam. Ende der 80er Jahre wurde das Bahnbetriebswerk stillgelegt, Ende der 90er der Güterbahnhof. Es gibt Pläne, den Fernbahnhof Altona nach Diebsteich zu verlegen - dann bliebe in Zukunft am jetzigen Standort nur noch ein S-Bahn-Knotenpunkt übrig.
Doch die Ausstellung zeigt nicht nur Bilder aus dem Arbeitsalltag rund um die Bahn, sondern auch aus der Nachbarschaft; denn in der unmittelbaren Umgebung haben immer auch Menschen gewohnt.
Einige Termine aus dem Begleitprogramm zur Ausstellung:
3 Sonntag, 14. April, 15 Uhr: Eisenbahngeschichte zwischen Hafenrand und Altonaer Bahnhof. Rundgang mit der Historikerin Helga Magdalena Thienel. Treff: Haupteingang Altonaer Rathaus
3 Sonntag, 5. Mai, 15 Uhr: „Wie kann man hier bloß wohnen?“ Rundgang mit Autor Gerd Riehm. Treff: Bahnhof Holstenstraße, Ausgang Stresemannstraße.
Mehr Info: www-stadtteilarchiv-ottensen. de
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