Abgeseilt am „Mount Sibelius“

Abseilen macht Spaß, findet Mika (14). „So was macht man nicht alle Tage!“

Saga/Gwg veranstaltet ein Hochhausklettern in Bahrenfeld - großer Andrang.

Von Christopher von Savigny.
Rund 30 Meter schwebt Mika (14) über dem Erdboden, nur gehalten von einem Seil, das an seinem Beckengurt befestigt ist. Geschickt stößt er sich mit den Beinen von der Hauswand ab und lässt sich Stück für Stück hinunter. „Am Anfang war mir ein bisschen mulmig“, gesteht der Eidelstedter Schüler. „Aber dann fühlt man sich immer sicherer.“
Zum ersten Mal hat die Saga/GWG in der Sibeliusstraße ein Hochhausklettern veranstaltet. Profikletterer der Organisation „Stadtfinder“ zeigten, wie man sich sicher von einem Hochhaus („Mount Sibelius“) abseilt. „Dabei geht es nicht um Mutproben, sondern darum, dass Kinder und Jugendliche sich austoben können und Selbstvertrauen entwick-eln“, sagt Björn Ruhkieck von ProQuartier, einem Tochterunternehmen der Saga. Rund 60 Personen habe man abgeseilt. „Der Andrang war so groß, dass wir leider einige Interessenten zurückweisen mussten“, so Ruhkieck.
In regelmäßigen Abständen bietet die Saga Aktionen dieser Art in sozial schwachen Stadtteilen an. In Bahrenfeld gab es zuletzt ein „Mitternachtssportprojekt“, außerdem steigt einmal im Jahr ein Sommerfest in der Sibeliusstraße.
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