2.000 junge Kicker beim Elbe-Cup

Der Frauenfußball hat bei Komet Blankenese eine lange Tradition.

Komet Blankeneses Jugendfußball-Turnier mit Sonnenschein und Gewitterschauern

Von Christopher von Savigny.
Fünftausend Zuschauer, 2.000 Fußballer, 200 Mannschaften: Allein die Zahlen des diesjährigen Elbe-Cups sind beeindruckend. Zum zehnten Mal ging am Pfingstwochenende auf dem Sportplatz Dockenhuden das größte Jugend-Fußballturnier im Hamburger Westen über die Bühne. Veranstaltet wird das sportliche Kräftemessen vom FTSV Komet Blankenese.
Mit dem Wetter hatten die Fußballer die meiste Zeit Glück: Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 25 Grad machte der gemeinschaftliche Kick richtig viel Spaß. Zweimal allerdings musste der Spielbetrieb aufgrund heftiger Gewitterschauer unterbrochen werden. Zu Recht: Ganz am Schluss der dreitägigen Veranstaltung schlug tatsächlich ein Blitz mitten auf dem Sportplatz ein. Trotzdem: „Es war ein Super-Turnier“, zieht Mit-Organisator Torsten Mahnhardt ein zufriedenes Fazit. „Tolle Spiele, tolle Stimmung, tolle Gemeinschaft!“
2005 wurde der Elbe-Cup aus der Taufe gehoben, um den gemeinschaftlichen Spaß am Fußball zu fördern. Zuerst auf Grand, seit 2011 auf Kunstrasen, sodass mittlerweile auch unter widrigeren klimatischen Bedingungen gespielt werden kann. Die Mannschaften kommen größtenteils aus dem Großraum Hamburg, einige reisen sogar aus Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und aus Berlin an. Dank zweier Teams aus dem dänischen Tønder wehte in diesem Jahr gar ein Hauch von internationalem Flair über den „Docksche“.
Gespielt wurden insgesamt 19 Turniere mit jeweils zehn bis zwölf Mannschaften. Wobei Platzierungen beim Elbe-Cup nicht alles sind. Wichtig sind dagegen Spielspaß und gegenseitiges Kennenlernen.
Es spielten Teilnehmer aller Altersklassen mit – von den A- (18 Jahre) bis zu den F-Junioren (sechs Jahre). Der FTSV stellte mit seinen elf „Ko-Mädchen“-
Teams das größte Kontingent an weiblichen Spielern. „Ich spiele Fußball, weil es mir Spaß macht“, sagt Yamit (9). „Auch auf dem Schulhof!“
Der Elbe-Cup wurde vom Elbe-Wochenblatt unterstützt.
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